Archiv / 451° Kinofilmauswahl / Home / 451°F - 451°F Film-Newsletter

Anzeige

Lo más importante de la vida es no haber muerto

CH/ESP 2009, 80 Min., OV/df, Regie: Olivier Pictet, Pablo Martin Torrado, Marc Recuenco, mit Emilio Gutiérrez Caba, Francisco Nortes, Mercè Montalà

Pressetext

Der renommierte Klavierstimmer Jacobo führt ein glückliches Leben mit seiner Frau Helena. Nachts geniesst er einen ruhigen, erholsamen Schlaf und am nächsten Morgen klingen die verstimmten Klaviere wie durch ein Wunder von selbst wieder rein. Als er auf einmal seinen gesunden Schlaf nicht mehr findet und sich die Klaviere von nun an nicht länger selber stimmen, verwandelt sich sein bisher ungetrübtes Dasein in einen Alptraum.

Lola

FR 2009, 110 Min., OV/df, Regie: Brillante Mendoza, mit Anita Linda, Rustica Carpio, Tanya Gomez, Jhong Hilario

Rezension von Walter Gasperi

Anhand zweier alter Frauen schildert Brillante Mendoza in den Slums von Manila unsentimental und schonungslos menschliche Not, Schmerz und Trauer, aber auch die Gleichgültigkeit und Emotionslosigkeit der Behörden.

Los Abrazos Rotos

ES 2009, 127 Min., OV/df, Regie: Pedro Almodóvar, mit Penélope Cruz, Lluis Homar, Blanca Portillo, José Luis Gómez, Carlos Leal

Rezension von Geri Krebs

Die bunten Blätter feiern die vierte filmische Liaison zwischen Pedro Almodóvar und der – nach ihrem eigenen Bekunden - von ihm erschaffenen Muse Penelope Cruz. Diese ist zweifellos einer von vielen Höhepunkten im 17. Spielfilm des 1951 geborenen Regisseurs. Die Story auf knappem Raum kohärent zu vermitteln, ist allerdings ein Ding der Unmöglichkeit.

Los Amantes de Caracas

MX/VE 2015, 93 Min., OV/df, Regie: Lorenzo Vigas Castes, mit Alfredo Castro, Luis Silva

Armando wohnt in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela. Er lebt zurückgezogen, ist wohlhabend und oft einsam.

Los Amantes Pasajeros

E 2012, 90 Min., OV/df, Regie: Pedro Almodóvar, mit Carlos Areces, Raul Arévalo, Javier Cámara, Lola Dueñas, Carmen Machi

Die „Passagiere“ sitzen in einem Flugzeug in Richtung Mexico. Durch ein Missverständnis denken sie jedoch, ihre letzte Stunde hätte geschlagen. Mit kleinen Hilfsmittel werden die Fluggäste beruhigt und so sind die Freiheiten, die sich die Passagiere über den Wolken nehmen, bald grenzenlos: vom Heulkrampf bis zum Seelenstriptease.

Los colores de la montaña

Kolumbien 2010, 88 Min., OV/df, Regie: Carlos César Arbeláez, mit Hernan Mauricio Ocampo, Nolberto Sanchez, Genaro Aristizabál

Rezension von Bettina Spoerri

Der erste Langspielfilm des kolumbianischen Regisseurs Carlos César Arbeláez erzählt auf eindringliche Weise vom bedrohten Leben der Bergbevölkerung inmitten eines Landes, das vom Bürgerkrieg zerrissen wird.

Los Lobos

MX 2020, SP/df, 94', Regie: Samuel Kishi Leopo, mit Martha Reyes Arias, Maximiliano Nájar Márquez, Leonardo Nájar Márquez

Sie träumen von Disneyland, aber Max und Leo müssen sich an die 7 Regeln halten, die ihre Mutter ihnen nach der Ankunft in den USA auferlegt hat.

Los Perros

CL 2017, OV/df, 100 Min., Regie: Marcela Said, mit Antonia Zegers, Alfredo Castro

Cannes 2017: Semaine de la Critique

Mariana ist forsch, eigensinnig, lebenslustig. Doch wirklich zufrieden ist sie nicht. Ihr Vater ist es gewohnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, und das erwartet er auch von seiner Tochter.

Anzeige

Los Silencios

BR 2018, OV/df, 89 Min., Regie: Beatriz Seigner, mit Adolfo Savinvino, Enrique Diaz, Maria Paula Tabares Pena, Marleyda Soto

Filmkritik von Patrick Straumann

Grenzen sind insofern von Interesse, als man sie überschreiten kann. Dies demonstriert Beatriz Seigner mit Los silencios, einem Film, der sowohl in ästhetischer als auch in erzählerischer Hinsicht von einer beeindruckenden Geschlossenheit ist.

Lost in Liberia

D/CH 2007, 93 Min., OV/d, DV/35mm, Regie: Luzia Schmid, Dokumentarfilm

Pressetext

Leila will helfen. Im Genfer Ausbildungszentrum des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) wird die 30jährige Irin Leila auf ihren ersten Auslands-Einsatz vorbereitet. Sie wird nach Liberia geschickt, nicht eben ihre Wunschdestination. Als Journalistin hat sie über den Bürgerkrieg dort berichtet, sie kennt die Zerstörung, die 15 Jahre Terror durch Warlords, die Armee und Kindersoldaten angerichtet haben.

Louise-Michel

FR 2008, 90 Min, F/d, Regie: Gustave de Kervern und Benoît Delépine, mit Yolande Moreau, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde

Rezension von Irene Genhart

Eigentlich verweist der Titel dieser aufmüpfigen Antiglobalisierungskomödie - aber das dürfte ausserhalb Frankreichs kaum jemandem auffallen - auf eine französische Anarchistin und Autorin gleichen Namens. Diese kämpfte zeitlebens gegen den Bonapartismus und setzte sich für Arme ein. Zudem hatte sie, wie Benoît Delépine und Gustave Kervern meinen, Mut und Energie für zwei. Ergo verwandelten die beiden Regisseure die „Vièrge rouge“ kurzerhand in eine Louise und einen Michel. Erstere arbeitet in der Fabrik und steht mit ihren Kolleginnen eines Morgens unverhofft vor leeren Produktionshallen.

Love And Honor - Bushi No Ichibun

Japan 2006, 121 Min., OV/d/f, Regie: Yoji Yamada, mit Takuya Kimura, Rei Dan, Takashi Sasano, Nenji Kobayashi

Pressetext

Kurz nachdem er seinen Posten als Vorkoster angetreten hat, wird Shinnojo blind. Der Fisch, der dem Fürsten des Clans vorgesetzt werden sollte, war vergiftet. Bis zu diesem Ereignis gehörte Shinnojo in einem niederen Rang dem Gefolge des Fürsten an.

Love Lies Bleeding

US 2024, OV/df, 104', Regie: Rose Glass, mit Kristen Stewart, Jena Malone, Ed Harris

Filmkritik von Walter Gasperi

Die Britin Rose Glass erzählt in ihrem düsteren Film noir vor dem Hintergrund der brutalen Männerwelt einer Kleinstadt in New Mexico von lesbischer Liebe. – Ein bildstarker, schmutziger kleiner Thriller, der genau das bietet, was der Titel verspricht.

Love Me Tender

CH 2019, I/df, 83 Min., Regie: Klaudia Reynicke, mit Barbara Giordano, Antonio Banno, Gilles Privat

Filmkritik von Julia Schmidt

Love Me Tender? Da erklingt gleich Elvis Presleys schmachtende Stimme im inneren Ohr.

Love Will Come Later

CH 2022, OV/df, 81', Regie: Julia Furer, Dokumentarfilm

Filmkritik von Till Brockmann

Furers dokumentarisches Werk nimmt die Liebe ernst, in all ihren Facetten. Unterwegs auf den Strassen Marokkos begleiten wir Samir, der sich entscheiden muss, ob er sein Leben hinter sich lassen soll um für die Liebe (und eine bessere Zukunft) nach Europa zu gehen.

Loveless - Nelyubov

RU 2017, OV/df, 129 Min., Regie: Andrey Zvyagintsev, mit Djan Badmaev

Filmkritik von Christoph Egger

Auch mit seinem inzwischen fünften Langspielfilm bestätigt der 1964 in Nowosibirsk geborene Andrei Swjaginzew, dass er sein grosses Thema bereits mit dem Erstling gefunden hatte: die Familie. Seither lotet er diesen Komplex in immer neuen Beleuchtungen und Brechungen aus, wobei der Fokus immer auf den Kindern (bisher immer Buben) bleibt – selbst dann noch, wenn diese, wie nun in Neljubow (Loveless), bereits am Anfang des Films verschwinden.

Anzeige

Loveling - Benzinho

BR 2018, OV/df, 95 Min., Regie: Gustavo Pizzi, mit Karine Teles, Otávio Müller, Adriana Esteves, Konstantinos Sarris

In Petrópolis bei Rio de Janeiro lebt Irene mit Mann Klaus und vier Söhnen. Der älteste, ein talentierter Handballer, wird von einem Profiverein aus Deutschland gescoutet. Irene wusste, dass Kinder flügge werden, aber dieser Abschied kommt früher als erwartet. Stolz mischt sich mit mütterlicher Sorge: Was macht er draussen in der Welt ohne sie? Gustavo Pizzi und Karine Teles wurden von der Geburt ihrer Zwillinge inspiriert, diese anrührende Geschichte über die Liebe zum Kind und das Loslassen zu erzählen.

Loving Highsmith

CH/DE 2022, OV/df, 85', Regie: Eva Vitija, Dokumentarfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Weltberühmt machten psychologische Krimis und deren Verfilmungen die amerikanische Autorin Patricia Highsmith (1921 – 1995). Eva Vitija interessiert sich in ihrem Dokumentarfilm, der durch seine vielschichtige Textur beeindruckt, aber nicht nur für Highsmiths literarisches Schaffen, sondern arbeitet mindestens in gleichem Maße ihre Liebesbeziehungen zu Frauen heraus.

Lüber in der Luft

CH 2007, 81 Min., DVD, Dialekt, Regie: Anna-Lydia Florin, mit Heinrich Lüber

Pressetext

Wo der Performance-Künstler Heinrich Lüber auftaucht, scheinen die Gesetze der Physik ausser Kraft gesetzt. Ob er in luftiger Höhe an einem Gebäude schwebt, ob ihm ein riesiger Vogel aus der Kehle schlüpft oder ob er im offenen Meer über Stunden auf dem Kopf seines Doppelgängers steht - stets ist ihm das ungläubige Staunen der Passanten sicher. Lübers Aktionen irritieren, erheitern und faszinieren. Es sind Grenzgänge zwischen Spektakel und Poesie.

Luck By Chance

Indien 2009, 156 Min., OV/df, Regie: Zoya Akhtar, mit Farhan Akhtar, Konona Sensharma, Rishi Kapoor, Dimple Kapadia, Aamir Khan

Rezension von Geri Krebs

Bald ein Jahrzehnt ist vergangen seit mit Ashutosh Gowarikers „Lagaan“ erstmals ein richtig grosser, fetter Bollywood-Film hiesige Kinos eroberte und Indiens Filmmetropole Mumbai (früher: Bombay) hierzulande dem breiteren Publikum zum Begriff werden liess. Doch trotz jenes Überraschungserfolgs hat seither nie mehr ein Bollywood-Film auch nur annähernd an jenes Epos mit Superstar Aamir Khan im Zentrum anknüpfen können.

Luzzu

MT 2021, 94', OV/df, Regie: Alex Camilleri, mit Jesmark Scicluna, Michela Farrugia, David Scicluna

Jesmark ist ein junger Fischer auf der Insel Malta, den die Umstände im Meer zwingen, die Tradition seiner Familie hinter sich zu lassen und alles zu riskieren.

L´enfer d´Henri-Georges Clouzot

FR 2009, 102 Min., F/d, Regie: Serge Bromberg, Ruxandra Medrea, mit Romy Schneider, Serge Reggiani, Dany Carrel, Jean-Claude Bercq, Dokumentarfilm

Rezension von Walter Gasperi

Serge Bromberg und Ruxandra Medrea zeichnen in ihrem Dokumentarfilm die Dreharbeiten von Henri-Georges Clouzots Eifersuchtsdrama „L´enfer“ im Jahre 1964 nach und versuchen mit erhaltenen Szenen sowie nachgespielten Passagen einen Eindruck von diesem nie vollendeten Film zu vermitteln.

Ma Loute

FR/DE 2015, F/d, 122 Min., Regie: Bruno Dumont, mit Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Luc Vincent

Im Sommer 1910 passieren seltsame Dinge an der französischen Normandieküste.

Mad Heidi

CH 2022, E/df/D, 92', Regie: Johannes Hartmann, Sandro Klopfstein, mit Alice Lucy, Max Rüdlinger, Casper Van Dien

In einer dystopischen Schweiz, die unter die faschistische Herrschaft eines Käsemagnaten geraten ist, lebt Heidi als einfache junge Frau in den Alpen.

Anzeige

Madeleine Collins

FR/BE/CH 2021, F/d, 108', Regie: Antoine Barraud, mit Virginie Efira, Bruno Salomone, Quim Guitérrez

Judith lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Frankreich. Das Familienglück wäre perfekt, wenn sie nicht ständig verreisen müsste. Ihr Beruf als Simultan-Übersetzerin lässt Judith angeblich keine andere Wahl.

Anzeige