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La Teta Asustada - The Milk Of Sorrow

PE/ES 2008, 94 Min., OV/df, Regie: Claudia Llosa, mit Magaly Solier, Marino Ballón, Susi Sánchez, Efraín Solis

Rezension von Stefan Volk

Schon der Titel klingt schwermütig: „The Milk of Sorrow“. Und der Film löst dieses düstere Versprechen dann auch ein. Irgendwann während des Guerillakampf in Peru wurde Faustas Mutter wie viele andere Frauen vergewaltigt. Bei dieser Vergewaltigung wurde Fausta gezeugt. Schwer traumatisiert ist sie daher seit Geburt.

La Traductrice

Schweiz/Russland 2006, 95 Min., F/d, Regie: Elena Hazanov, mit Bruno Todeschini, Julia Batinova, Sergei Garmash, Alexandre Baluev, Elena Safonova, Nina Ruslanova

Pressetext

Ira, eine junge Russin, die ihr Heimatland nicht wirklich kennt, lebt in Genf. Sie wird als Übersetzerin eines Anwalts angestellt, der einen mutmasslichen Drahtzieher der russischen Mafia verteidigt. Bald verfällt die junge Frau diesem mächtigen und gebildeten Mann, der scheinbar ihre Gedanken zu lesen vermag. Der mutmassliche Mafiaboss benutzt sie für seine Zwecke und führt sie in eine unbekannte und gefährliche Welt. Als die Frau sich dessen bewusst wird, ist es schon zu spät – versteckt sich die Gefahr doch dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

La Vanité

CH/FR 2015, 75 Min., F/d, Regie: Lionel Baier, mit Carmen Maura, Patrick Lapp, Ivan Georgiev

David Miller will mit dem Leben abschliessen - und nichts dem Zufall überlassen. Also trifft sich der kranke Architekt mit der Sterbehilfsbegleiterin Espe in einem Motel, um dort die angelegenheit gepflegt abzuwickeln.

La Venue De L'Avenir

FR 2024, F/d, 124', Regie: Regie: Cédric Klapisch, mit Suzanne Lindon, Vincent Macaigne, Cécile de France

Filmkritik von Walter Gsperi

Als vier Cousins das verlassene Haus einer vor Jahrzehnten verstorbenen Vorfahrin durchstöbern, tauchen sie zunehmend in die Familiengeschichte und das Paris der Belle Époque ein: Cédric Klapisch stellt in seinem lichten schwung- und stimmungsvollen Sommerfilm Vergangenheit und Gegenwart einander gegenüber, macht Unterschiede und die Bedeutung familiärer Wurzeln sichtbar.

La vie très privée de Monsieur Sim

FR 2015, OV/d, 102 Min., Regie: Michel Leclerc, mit Jean-Pierre Bacri, Mathieu Amalric, Valeria Golino

Monsieur Sim hat kaum Hobbys oder spezielle Interessen. Seine Ehefrau hat ihn vor einiger Zeit verlassen, von seinem Arbeitgeber erhielt er die Kündigung.

La Zona

Mex 2007, 97 Min., OV/df, Regie: Rodrigo Plá, mit Daniel Giménez Cacho, Maribel Verdu, Carlos Bardem, Daniel Tovar

Pressetext

Utopie oder bereits düstere Realität? Drei Jugendliche aus dem Armenviertel von Mexiko-City dringen in das von Mauern geschützte und privat überwachte Villenviertel "La Zona" ein. Der spontane Einbruch in eines der Luxushäuser geht schief und die leichtsinnigen Eindringlinge werden geschnappt. Doch nicht etwa von der Polizei, sondern vom aufgebrachten Mob, werden die Jugendlichen gerichtet. Eine Hetzjagd ohne Erbarmen beginnt...

Lacci

IT 2020, OV/df, 100', Regie: Daniele Luchetti, mit Alba Rohrwacher, Luigi Lo Cascio, Laura Morante

Neapel Anfang der 1980er Jahre. Aldo hat gerade seine Kinder Anna und Sandro ins Bett gebracht und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählt. Nun steht er in der Küche neben seiner Frau Vanda und gesteht ihr, dass er sie betrogen hat. Völlig überrascht von dieser Neuigkeit verliert Vanda den Boden unter den Füssen und weiss nicht, wie sie reagieren soll. Was bedeutet das für sie und die Kinder? Dreissig Jahre später sind Vanda und Aldo noch immer verheiratet…

Lake Tahoe

MEX 2008, 82. Min, OV/df, Regie: Fernando Eimbcke, mit Diego Cataño, Héctor Herrera, Daniela Valentine, Juan Carlos Lara

Pressetext

Auf einer verlassenen mexikanischen Landstrasse knallt der junge Juan mit seinem Auto ohne nachvollziehbaren Grund gegen einen Strommasten. Zwar ist der Schaden nicht sehr gross, dennoch lässt sich der Wagen nicht mehr starten.

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Lars Eidinger - Sein Oder Nicht Sein

DE 2023, D, 92', Regie: Reiner Holzemer, Dokumentarfilm mit Lars Eidinger, Juliette Binoche, Isabelle Huppert, Angela Winkler

Lars Eidinger - Sein Oder Nicht Sein ist das beeindruckende Porträt eines Ausnahmekünstlers. Eidinger ist in jeder Hinsicht ein aussergewöhnlicher Schauspieler.

Las Vidas Posibles

ARG 2007, 80 Min., OV/df, Regie: Sandra Gugliotta, mit Guillermo Arengo, Ana Celentano, German Palacios, Marina Glezer

Pressetext

Eine Frau bricht auf, ihren Mann zu suchen, der für einen Arbeitsauftrag als Geologe nach Patagonien gereist und dort nie angekommen ist. Sie findet ihn - oder ist der, den sie findet, ein anderer? Wen suchen wir, wenn wir einen anderen suchen? Carla, die Frau, steht verloren in der faszinierenden Landschaft Patagoniens, verunsichert durch das, was sie erfahren hat, berührt durch das, was sie sieht und erlebt. Ein Film, der die Beziehungen auslotet und das, was sie antreibt.

Laurence Anyways

CA/FR 2012, 161 Min., F/d, Regie: Xavier Dolan, mit Melvil Poupaud, Suzanne Clément, Nathalie Baye

Montreal 1989: Laurence und Frédérique sind ein glückliches Paar. Die zwei geniessen das Leben und ihre Liebe in vollen Zügen. Allerdings hat Laurence ein Geheimnis, das er bisher keinem anvertraut hat - nicht einmal seiner Freundin: Schon seit seiner Kindheit fühlt er sich nicht wohl in seinem Körper. Er wäre lieber eine Frau.

Le Capital

FR 2012, 113 Min., F/d, Regie: Costa-Gavras, mit Gabriel Byrne, Gad Elmaleh and Jordana DePaula

Marc Tourneuil ist Manager einer international tätigen Grossbank und will ganz nach oben – aber da gibt es noch ein paar andere, die das auch wollen.

Le Code a Changé

FR 2009, 100 Min., F/d, Regie: Danièle Thompson, mit Dany Boon, Karin Viard, Marina Foïs, Emmanuelle Seigner, Pierre Arditi, Christopher Thompson

Rezension von Geri Krebs

Fünf Männer und fünf Frauen treffen sich auf Einladung von Piotr (Dany Boon) und Marie Louise (Karin Viard) zu einer Dinnerparty in deren Haus. Die Beziehungen der zehn Personen untereinander - zu denen sich als elfter im Bund schliesslich noch Marie Louises ungeliebter Vater Henri (Pierre Arditi) gesellt - sind dabei vielfältigster Art.

Le Confessioni

FR/IT 2016, OV/df, 100 Min., Regie: Roberto Andó, mit Toni Servillo, Marie-Josée Croze, Daniel Auteuil

In einem Luxushotel an der Ostsee findet ein Wirtschaftsgipfel der G8-Staaten statt. Der Direktor des IWF lädt einen italienischen Mönch dazu, um sich von diesem die Beichte abnehmen zu lassen.

Le démantèlement

CDN 2013, 111 Min., F/d, Regie: Sébastien Pilote, mit Gabriel Arcand, Gilles Renaud, Lucie Laurier, Sophie Desmarais

Der Schafzüchter Gaby führt alleine die von seinem Vater geerbte Farm in der Region Québec. Seine beiden Töchter sind schon vor langer Zeit nach Montreal gezogen; seine Frau hat ihn vor Jahren verlassen. Aber er hat seinen Alltag gut eingerichtet und führt ein zufriedenes Leben.

Le Fils de L'Epicier

F 2007, F/d, 96 Min., Regie: Eric Guirado, mit Nicolas Cazalé, Clotilde Hesme, Jeanne Goupil

Pressetext

Antoine ist 30, lebt in der Grosstadt und schlägt sich als Kellner durch. Seine aufbrausende Art verträgt sich dabei immer wieder schlecht mit seinen Arbeitgebern und deshalb muss er sich öfters mal einen neuen Job suchen. Zu seiner Familie in der südfranzösischen Provinz hat er schon lange kaum mehr Kontakt.

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Le Jeune Ahmed

FR 2019, F/d, 84', Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, mit Idir Ben Addi, Olivier Bonnaud, Myriem Akheddiou

Cannes 2019: Preis für Beste Regie

Filmkritik von Lukas Foerster

Unserem Körper können wir nicht entkommen. Er ist das erste Gefängnis.

Le Meraviglie - Land der Wunder

IT 2014, 110 Min., OV/df, Regie: Alice Rohrwacher, mit Alba Rohrwacher, Sam Louwyck, Sabine Timoteo, Monica Bellucci

Gelsominas Familie lebt auf einem abgeschiedenen Hof in Italien von der Bienenzucht und dem, was der Garten hergibt. Das Aussteiger-Dasein ist nicht einfach und so sehnt sich die 12-Jährige immer öfter nach einem anderen Leben.

Le Ministre - L'Exercise de l'État

FR 2011, 112 Min., F/d, Regie: Pierre Schoeller, mit Olivier Gourmet, Michel Blanc, Zabou Breitman

Der französische Transportminister Bertrand Saint-Jean - Olivier Gourmet (RIEN À DÉCLARER, HOME, LE GAMIN AU VELO) ist ein aufgehender Stern am Polithimmel, der sich immer weiter nach oben arbeitet.

Le Miracle de Tekir - Miracolul din Tekir

CH 2015, OV/df, 89 Min., Regie: Ruxandra Zenide, mit Dorotheea Petre, Elina Löwensohn, Bogdan Dumitrache

Die unverheiratete Mara ist auf mysteriöse Weise schwanger geworden. Das missfällt den Leuten im kleinen Fischerdorf am Donau-Delta, in dem sie lebt und wo Erde und Wasser, Religion und Aberglauben aufeinandertreffen.

Le Miracle du Saint Inconnu

MA 2019, 100 Min., OV/df, Regie: Alaa Eddine Aljem, mit Hassan Ben Bdida, Anas El Baz, Mohamed Naimane

Amine rennt mit einer Tasche voller Geld durch die Wüste. Kurz nachdem er seine Beute vergraben hat, wird er verhaftet. Zehn Jahre später kehrt er zurück und erkennt den Ort kaum noch. Ein Mausoleum wurde über dem «Grab» errichtet, Pilgerscharen strömen herbei, um den «Unbekannten Heiligen» zu würdigen. Wie bloss kommt Amine wieder zu seinem Geld? Die Komödie aus dem Maghreb ist mit wüstentrockenem Humor erzählt.

Le Passé

FR/IT 2013, 128 Min., OV/df, Regie: Asghar Farhadi, mit Bérénice Bejo, Tahar Rahim, Ali Mosaffa, Pauline Burlet

Nach einer vierjährigen Trennung kehrt Ahmad auf Wunsch seiner französischen Frau Marie aus Teheran nach Paris zurück, um die Scheidung formell zu vollziehen.

Le premier jour du reste de ta vie

FR 2008, 113 Min., F/d, Regie: Rémi Bezançon, mit: Jacques Gamblin, Zabou Breitmann, Déborah François, Marc-André Grondin

Rezension von Walter Gasperi

Fünf Tage zwischen 1988 und 2000 pickt Rémi Bezançon heraus um von Glück und Freuden, Sorgen und Nöten einer fünfköpfigen französischen Familie zu erzählen. Da droht am Beginn der Auszug des ältesten Sohnes die Familie zu zerreissen, dann steht der zweite Sohn im Mittelpunkt, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll.

Le Procès Du Chien

CH/FR 2024, F/d, 80', Regie: Laetitia Dosch, mit Laetitia Dosch, François Damiens, Jean-Pascal Zadi

Avril ist eine leidenschaftliche Anwältin, die jedoch immer wieder hoffnungslose Fälle an Land zieht. Da ihr Chef bereits mit Kündigung droht, schwört sie, ihren nächsten Fall zu gewinnen.

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Le Ravissement

FR 2023, F/d, 98', Regie: Iris Kaltenbäck, mit Hafsia Herzi, Alexis Manenti, Nina Meurisse

Filmkritik von Walter Gasperi

Eine Hebamme gibt das Kind ihrer Freundin als ihr eigenes aus, um die Liebe eines Mannes zu gewinnen: Eine unglaubliche Geschichte, aber ein großartiger und berührender Film, der in keine Schublade passt und bewegend von Einsamkeit, Mutterschaft und Sehnsucht nach Liebe erzählt

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