I Love You, I Leave You
Für ein Konzert reist der Schweizer Musiker Dino Brandão nach über zwanzig Jahren nach Angola, das Heimatland seines Vaters. Konfrontiert mit dessen Vergangenheit und Fragen zur eigenen Identität, wird bei Dino eine manische Episode ausgelöst.
Lesbian Space Princess
Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Ihre Freundin, die Kopfgeldjägerin Kiki, hat mit ihr Schluss gemacht! Saira sei einfach zu langweilig, sagt sie. Dabei hat sie ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt!
No Other Choice
Filmkritik von Walter Gasperi
Stilistisch brillant, sehr unterhaltsam, aber auch ausfransend: Park Chan-wook lässt in seiner schwarzhumorigen Gesellschaftssatire einen Papierfacharbeiter im Kampf um einen Arbeitsplatz nicht gegen die Bosse rebellieren, sondern seine Konkurrenten eliminieren.
Promis Le Ciel
Filmkritik von Walter Gasperi
Erige Sehiri schildert den Alltag von drei Frauen aus der Elfenbeinküste, die sich in Tunis eine Wohnung teilen: Eine warmherzige Feier weiblichen Überlebenswillens trotz Repressionen und Rassismus.
Qui Vit Encore
«Prix de Soleure» der 61. Solothurner Filmtage 2026
Tief bewegend und von stiller Wucht – ein eindringlicher Film über Verlust inmitten der humanitären Katastrophe – und darüber, Identität in düsteren Zeiten zu bewahren.
Rebuilding
Nachdem seine Ranch durch einen Waldbrand vollständig zerstört wurde, muss der zurückhaltende Dusty in einen provisorischen Wohnwagenpark ziehen.
Silent Rebellion - À Bras-Le-Corps
Filmkritik von Walter Gasperi
Eine junge Frau kämpft in der ländlichen Schweiz der 1940er Jahre um Selbstbestimmung: Marie-Elsa Sgualdo gelang mit ihrem Langfilmdebüt ein für sieben Schweizer Filmpreise nominiertes, konzentriertes Emanzipationsdrama, das von der großartigen Hauptdarstellerin Lila Gueneau getragen wird.
The Last Viking
Filmkritik von Walter Gasperi
Anders Thomas Jensen feiert in seinem heftigen Mix aus schwarzem Humor und brutaler Gewalt Außenseitertum und Individualität und erzählt auch berührend von familiärem Trauma: Skurrile Figuren, Einfallsreichtum und die abrupten Wechsel der Tonlage sorgen für eine Achterbahnfahrt zwischen Lachen und Entsetzen.
The President's Cake
Irak in den 1990er Jahren: Jedes Jahr wird in den Schulen ausgelost, wer einen Geburtstagskuchen zu Ehren des Präsidenten Saddam Hussein backen soll. Diesmal fällt die Aufgabe der neunjährigen Lamia zu. Sie lebt mit ihrer Grossmutter in den mesopotamischen Sümpfen und Geld haben sie kaum.