Rose
AT/DE 2026, D, 94', Regie: Markus Schleinzer, mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt
Filmkritik von Walter Gasperi
Eine Frau, die im Dreißigjährigen Krieg als Soldat gedient hat, versucht in einem protestantischen Dorf als Mann ihren Traum von Freiheit zu verwirklichen: Ein in starken Schwarzweißbildern, in genau kontrolliertem Rhythmus zurückhaltend inszenierter und von den phänomenalen Hauptdarstellerinnnen Sandra Hüller und Caro Braun getragenes Historiendrama über Sehnsucht nach Selbstbestimmung in einer religiös bestimmten, patriarchalen Gesellschaft