Aktuell / 451° Kinofilmauswahl / Home / 451°F - 451°F Film-Newsletter

Anzeige

Amarga Navidad

ES 2026, OV/df, 111', Regie: Pedro Almodóvar, mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón

Elsa arbeitet als Werbedirektorin und verliert während der Dezemberferien ihre Mutter. Statt innezuhalten, stürzt sie sich weiter in ihre Arbeit und verdrängt die Trauer, ohne sich bewusst mit dem Verlust auseinanderzusetzen. 

Calle Málaga

FR/MA/ES/DE/BE 2025, OV/df, 116', Regie: Maryam Touzani, mit Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane

Filmkritik von Walter Gasperi

Carmen Maura brilliert als Seniorin, die von ihrer Tochter in ein Pflegeheim abgeschoben wird, sich aber widersetzt und nochmals Lebensfreude findet: Gefühlvoll und rund inszeniertes, warmherziges Feelgood-Movie über Selbstbestimmung im Alter und Bindung an ein Milieu, das sich aber auch in bekannten Bahnen entwickelt und Ecken und Kanten weitgehend vermissen lässt.

Cosmos

CH/MX/FR 2024, OV/df, 152', Regie: Germinal Roaux, mit Ángela Molina, Andrés Catzín, Erandeni Durán

In einem vergessenen Dorf in Yucatán kreuzt die 68-jährige Lena, eine einsame Witwe, den Weg des 62-jährigen Mayas Leon, der die Geheimnisse der Natur und der Geister hütet. Lena findet in Leon einen unerwarteten Gefährten. 

Fuori

IT/FR 2025, OV/df, 115', Regie: Mario Martone, mit Valeria Golino, Matilda de Angelis, Elodie, Corrado Fortuna

Rom, 1980. Die Schriftstellerin Goliarda Sapienza, bekannt durch den epochalen Roman „Die Kunst der Freude“, landet wegen Schmuckdiebstahls im Gefängnis, doch die Begegnung mit einigen jungen weiblichen Insassinnen erweist sich für sie als eine Art Wiedergeburt. 

I Swear

GB 2025, OV/df, 121', Regie: Kirk Jones, mit Peter Mullan, Shirley Henderson, Robert Aramayo

Filmkritik von Walter Gasperi

Kirk Jones erzählt die Lebensgeschichte des am Tourette-Syndrom leidenden Schotten John Davidson als tragikomisches Feelgood-Movie: Ein von seinem großartigen Hauptdarsteller Robert Aramayo getragenes Biopic, das Akzeptanz gegenüber Menschen mit dieser Nervenkrankheit fördern soll und kann.

La Maison Des Femmes

FR 2025, F/d, 111', Regie: Mélisa Godet, mit Juliette Armanet, Aure Atika, Karin Viard

Filmkritik von Walter Gasperi

Mélisa Godet zeichnet ein dichtes und ungeschminktes Porträt der belastenden Arbeit in einem Pariser Frauenhaus ebenso wie der Schicksale der gewaltbetroffenen Frauen: Ein von einem großartigen Ensemble getragenes, kraftvolles und trotz des ernsten Themas hoffnungsvolles Spielfilmdebüt.

La Mia Famiglia Italiana

IT/FR 2025, OV/df, 97', Regie: Gianni Di Gregorio, mit Gianni Di Gregorio, Greta Scarano, Tom Wlaschiha

Filmkritik von Walter Gasperi

Der geruhsame Alltag eines pensionierten römischen Professors wird gestört, als überraschend aus Deutschland seine Tochter mit ihren beiden Kindern eintrifft: Gianni Di Gregorio erzählt gefühlvoll und mit sanftem Witz von den Freuden und Belastungen, die eine Familie mit sich bringt, und plädiert für Nachsicht gegenüber Schwächen und Fehlern. - Eine warmherzige und sehr menschliche, aber auch harmlose und altväterliche Komödie.

Primavera - Vivaldi Und Ich

IT/FR 2024, I/df, 110', Regie: Damiano Michieletto, Michele Riondino, Tecla Insolia

Filmkritik von Walter Gasperi

Dem italienischen Opernregisseur Damiano Michieletto gelang mit seinem Filmdebüt ein von Musik durchzogenes, bewegendes Drama über den Kampf um weibliche Selbstbestimmung im Venedig des frühen 18. Jahrhunderts: Ein gefällig erzählter und gut gespielter, aber auch etwas glatter Historienfilm, der Fakten und Fiktion mischt.

Solomamma

NO 2025, OV/df, 95', Regie: Regie: Janicke Askevold, mit Lisa Loven Kongsli, Herbert Nordrum

Edith ist eine von Neugier getriebene Journalistin und alleinerziehende Mutter.

Als die Identität ihres Samenspenders bekannt wird, spürt sie ihn unter dem Vorwand auf, ihn über seine Firma zu interviewen. 

The Love That Remains

IS 2025, OV/df, 100', Regie: Hlynur Pálmason, mit Saga Garðarsdóttir, Sverrir Guðnason, Ída Mekkín Hlynsdóttir

Magnús ist als Fischer oft wochenlang auf hoher See. Anna ist Künstlerin und hofft, bald in einer Galerie ausstellen zu können. Die beiden haben sich vor Kurzem getrennt. Er ist ausgezogen. Sie ist im abgelegenen Haus nahe der isländischen Küste geblieben, zusammen mit ihren gemeinsamen Kindern und dem Familienhund. Doch Anna und Magnús schaffen es nicht wirklich, ihre Leben zu entflechten. Wegen der Kinder – oder ist da vielleicht noch eine Form von Liebe zwischen ihnen, die nicht vergeht?