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Nachtexpress - Ein Volksstück

CH 2012, 91 Min., Dialekt, Regie: Alex Kleinberger, mit Alexander Albrecht, Vera Bommer, Beat Schlatter, Patrick Frey, Peter Hottinger, Andy Nzekwu

Pressetext

Der Episodenfilm «Nachtexpress» erzählt die Schicksale und Erlebnisse unterschiedlicher Menschen in der Stadt Zürich in einer Freitagnacht. An sechs verschiedenen Orten treffen Leute aufeinander, die sich nicht kennen.

Nacktgeld

CH 2025, D/f, 78', Regie: Thomas Imbach, mit Deleila Piasko, Milan Peschel, Jan Bülow

Lilis Sommerferien nehmen eine unerwartete Wendung, als ihre Mutter sie drängt, Dorsday, einen Freund der Familie um Geld zu bitten, damit ihr Vater nicht ins Gefängnis muss. In dieser Nacht verliert sie nicht nur ihre Würde, sondern auch alle bisherigen Gewissheiten.

Nahid

IR 2015, OV/df, 105 Min., Regie: Ida Panahandeh, mit Sareh Bayat, Pejman Bazeghi, Navid Mohammad Zadeh, Milad Hossein

Die frisch geschiedene Nahid lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Amir Reza in einer Kleinstadt am Kaspischen Meer. Nach iranischem Gesetz liegt das Sorgerecht eigentlich beim Vater Ahmad.

Nairobi Half Life

KE 2012, 96 Min., OV/df, Regie: David 'Tosh' Gitonga, mit Olwenya Maina, Joseph Wairimu, Nancy Wanjiku Karanja

Afrika hat unglaublich lebendige lokale Filmproduktionen und mit Nigeria jenes Land, das weltweit die zweitgrösste Zahl an Filmen herstellt.

Nel giardino dei suoni

CH 2009, 85 Min., OV/df, Regie: Nicola Bellucci, Dokumentarfilm

Rezension von Bettina Spoerri

Nicola Bellucis „Nel giardino dei suoni“ („Im Garten der Klänge“), der Anfang dieses Jahres an den Solothurner Filmtagen mit dem Prix Soleure ausgezeichnet wurde, ist ein stiller und subtiler Dokumentarfilm.

Night Train - Ye Che

China 2007, 94 Min., OV/df, Regie: Yinan Diao, mit Liu Dan, Qi Dao, Xu Wei, Wu Yuxi, Whang Zhenjia

Pressetext

Die 30-jährige Wu Hongyan arbeitet am Gericht der Provinz Shaanxi in China, wo sie als Henkerin zum Tode verurteilte Frauen hinrichten muss. Trotz der makaberen Arbeit steigt Wu Hongyan jedes Wochenende in den Zug und fährt in eine Stadt, wo sie am organisierten Abendprogramm einer Partnervermittlungsagentur teilnimmt. Ihre Liebesabenteuer sind mittelprächtig, bis sie den hübschen Li Jun trifft. Sie weiss jedoch nicht, dass Li Jun der Ehemann jener Frau ist, welche sie als Ietzte hingerichtet hat.

Niki

FR 2023, OV/d, 98', Regie: Céline Sallette, mit Charlotte Le Bon, Damien Bonnard

Filmkritik von Walter Gasperi

Céline Sallette konzentriert sich in ihrem Biopic über die französische Malerin und Bildhauerin auf ihren Weg zur Künstlerin in den 1950er Jahren und deren Auseinandersetzung mit dem Missbrauch durch ihren Vater. Konventionell erzählt, erweckt eine mit großem Einsatz spielende Charlotte Le Bon den Film zum Leben.

No Bears

IR 2022, OV/df, 108', Regie: Jafar Panahi, mit Jafar Panahi, Mina Kavani, Bülent Keser

Jafar Panahi dreht diesmal einen Film über ein Liebespaar, das mit gefälschten Pässen nach Frankreich flüchten will – in der Türkei. Doch wie schafft das der iranische Regisseur, der ein Arbeitsverbot hat und das Land nicht verlassen darf?

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No Country For Old Men

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Ethan & Joel Coen, mit Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin, Woody Harrelson, Kelly Macdonald

Pressetext

Irgendwo in der texanischen Wüste stolpert Llewelyn Moss (Josh Brolin) über ein seltsames Szenario: auf der Straße steht ein Pickup-Truck, umzingelt von einer ganzen Horde von Männern, die alle – von Kugeln durchsiebt - mausetot sind.

No Man's Zone - Mujin chitai

JP 2012, 103 Min., OV/df, Regie: Fujiwara Toshi, Dokumentarfilm

Fukushima - wer hat den Ort vor dem 11. März 2011 ausserhalb Japans gekannt? Erdbeben und Tsunami haben ihn in die Schlagzeilen befördert, weil die AKWs dort total beschädigt wurden. Inzwischen steht Fukushima als weiteres Mahnmal für den Irrsinn der Atomenergie. Toshi Fujiwara fragt sich, wie man den unsichtbaren Schaden der entmenschlichten Region überhaupt zeigen kann.

No More Smoke Signals

CH 2008, 90 Min., E/df, Dokumentarfilm, Regie: Fanny Bräuning

Rezension von Walter Gasperi

Die Baslerin Fanny Bräuning bietet in ihrem mit dem Schweizer Filmpreis 2009 ausgezeichneten Dokumentarfilm einen vielschichtigen Einblick in die Lebensbedingungen und die Befindlichkeit der Lakota-Indianer im Pine Ridge-Reservat in South Dakota.

No One Knows About Persian Cats

IR 2009, 107 Min., OV/df, Regie: Bahman Ghobadi, mit Negar Shaghaghi, Ashkan Koshanejad, Hamed Behdad

Rezension von Irene Genhart

In „No One Knows About Persian Cats“ unternimmt Bahman Ghobadi eine eindrückliche Reise durch Teherans Untergrund-Musik-Szene.

Noces

BE/FR 2016, OV/df, 98 Min., Regie: Stephan Streker, mit Lina El Arabi, Sébastien Houbani, Babak Karimi, Olivier Gourmet, Alice de Lencquesaing

Zahira ist ein 18-jähriges Mädchen, das mit seiner pakistanischen Familie in Belgien lebt. Ihre Eltern, mit denen sie sich eigentlich gut versteht, drängen sie zu einer traditionellen Hochzeit.

Nomad's Land - Sur Les Traces De Nicolas Bouvier

CH 2008, 90 Min., F/d, Regie: Gaël Métroz, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Der Genfer Schriftsteller Nicolas Bouvier (1929-1998) ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Seine Reiseberichte, vor allem die in „L‘usage du monde“ (1962) und in „Le poisson-scorpion“ (1982) zu findenden Beschreibungen einer in den 50er Jahren mit Tierry Vernet unternommenen Reise von Genf nach Sri Lanka, ziehen immer wieder magisch in ihren Bann. So hat 2005 der Deutschschweizer Filmemacher Christoph Kühn mit „Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street“ einen auf Grund von ebendiesen Büchern entstandenen Film vorgestellt.

Nomadland

US 2020, OV/D/df, 108', Regie: Chloé Zhao, mit Frances McDormand, David Strathairn, Linda May

Filmkritik von Michael Kuratli

Direkt vor Ferns altem Haus in Empire, Nevada, fängt die Wüste an. Im Haus wohnt sie längst nicht mehr, wie niemand mehr in dem Ort wohnt, der nur wegen einer Gipsplattenfirma existiert. Existierte, um genau zu sein, denn mit der Schliessung der Fabrik 2011 schloss auch Empire, und der Ort verwandelte sich in eine Geisterstadt.

Non Pensarci

I 2007, 103 Min., OV/df, Regie: Gianni Zanasi, mit Valerio Mastandrea, Anita Caprioli, Giuseppe Batiston

Rezension von Christoph Sulser

Stefano spielt in einer zweitklassigen Punkband. Mit Abstand der Älteste in der Gruppe sind seine besten Jahre als Musiker vorüber. Als er nach einem vorzeitig abgebrochenen Konzert per Zufall erfahren muss, dass ihn seine Freundin betrügt, beschliesst er von Rom in die Provinz zu seiner Familie zurückzukehren. Im bürgerlichen Elternhaus angekommen wirkt Stefano zunächst etwas verloren. Er, der ehemalige Punkrocker aus der Grossstadt, will nicht ganz in dieses idyllische und grossfamiliäre Umfeld hereinpassen.

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Nord

NO 2009, 78 Min., OV/df, Regie: Rune Denstad Langlo, mit Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo

Rezension von Irene Genhart

Die Winter im Norden Europas sind - wie man weiss - kalt, lang und dunkel. Und dass da einer, Jomar ist sein Name, einige Jahre nachdem seine Sportler-Karriere ein jähes Ende nahm und seine grosse Liebe ihn verliess, nicht gross mehr Freude am Leben hat, versteht man.

Normandie Nue

FR 2018, F/d, 109 Min., Regie: Philippe Le Guay, mit François Cluzet, François-Xavier Demaison, Arthur Dupont, Toby Jones

Ganz Frankreich ist in einer ausweglosen Krise. Ganz Frankreich? Nein! Ein von unbeugsamen Bauern und Bäuerinnen bevölkertes Dorf in der Normandie kämpft gegen die rapide fallenden Preise von Milch und Fleisch.

Nothing Personal

IR/NL 2009, 85 Min., E/df, Regie: Urszula Antoniak, mit Stephen Rea, Lotte Verbeek

Rezension von Irene Genhart

Urszula Antoniak erzählt in ihrem ersten langen Kinospielfilm eine herb-zärtliche Liebesgeschichte.

Nous trois ou rien

FR 2015, OV/d, 102 Min., Regie: Kheiron, mit Kheiron, Leila Bekhti, Zabou Breitman, Gérard Darmon

Schauspieler und Regisseur Kheiron erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Eltern.

Novemberkind

D 2008, 95 Min., D, Regie: Christian Schwochow, mit Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Christine Schorn, Hermann Beyer

Rezension von Stefan Volk

Soldaten halten Trabis an, lassen sich Papiere zeigen, öffnen Kofferräume. Vom Strassenrand aus beobachtet eine junge Frau, Anne, das Geschehen. Später wird sie dem flüchtigen Russen, nach dem in dieser Szene gefahndet wurde, Unterschlupf gewähren. Dann verlieben sich beide ineinander. Im November fliehen sie über die Grenze. Anne lässt ihr fieberndes Baby zurück. Dieses in satte Farben getauchte DDR-Szenario bildet in Christian Schwochows Kinodebüt den Ausgangspunkt für die eigentliche Geschichte, die in der Gegenwart spielt.

Nue propriété

BE/F/LUX 2006, F/d, 90 Min., Regie: Joachim Lafosse, mit Isabelle Huppert, Jérémie Rénier, Yannick Rénie

Pressetext

Die Zwillinge Thierry (Jérémie Renier) und François (Yannick Renier) leben mit ihrer Mutter Pascale (Isabelle Huppert) auf dem Land. Während sie zum gelegentlich auftauchenden Vater eine distanzierte Beziehung pflegen, ist das Verhältnis zu ihrer Mutter umso intensiver. Die drei sind eine eingespielte Gemeinschaft. Doch Pascales elterliche Fürsorge stösst langsam an ihre Grenzen.

Nur Ein Sommer

D/CH 2008, 97 Min., D, Regie: Tamara Staudt, mit Anna Loos, Stefan Gubser, Steve Wrzesniowski, Robert Höller

Pressetext

Eine arbeitslose Deutsche (Anna Loos) wird vom Arbeitsamt in die Schweizer Berge vermittelt – auf eine kleine Alp im Berner Oberland, die nur mit dem Transportlift erreichbar ist. Ihr Freund Marco ist davon wenig begeistert.

Nymphomaniac

DK 2013, 122 Min., E/df, Regie: Lars von Trier, mit Charlotte Gainsbourg, Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Jamie Bell, u.a.

An einem kalten Winterabend findet der alte sympathische Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard) eine halb-bewusstlose, zusammengeschlagene Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg) in einer dreckigen Seitenstraße.

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O mein Papa

CH 2007, CH/D, 87 Min., Regie: Felice Zenoni mit Paul Burkhard, Michael von der Heide, Dodo Hug

Pressetext

"O mein Papa" machte den Schweizer Komponisten Paul Burkhard in den 1950er-Jahren weltberühmt — und zugleich unsterblich. Ausgehend von diesem Evergreen begibt sich Felice Zenoni mit seinem Dokumentarfilm O MEIN PAPA auf die Suche nach den weniger bekannten Schätzen in Burkhards Nachlass und skizziert dabei auch eine beeindruckende Lebensgeschichte.

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