Röbi Geht
Röbi wird bald sterben. Seine Lebenserwartung liegt zwischen einem Monat und einem Jahr, ein heimtückischer Krebs hat die Lunge befallen. Das weiss er seit zwei Monaten, als er wegen Rückenschmerzen zum Arzt ging. Chemotherapie oder Bestrahlung will er nicht, sie würden den Tod lediglich für kurze Zeit hinausschieben.
Rojo
Der angesehene Rechtsanwalt Claudio Mora sieht aus wie ein Mann, der nichts zu verbergen hat. Er führt mit seiner Frau und seiner Tochter ein beschauliches Leben in der argentinischen Provinz. Man schreibt das Jahr 1975.
Rosalie Blum
Vincent kennt sein Leben in- und auswendig… meint er zumindest.
Rotzbub
Beim Wirten in Siegheilkirchen sitzt ein Rotzbub und zeichnet die nackerte Fleischhauerin. Die Bilder erregen den ganzen Ort, der Rotzbub heißt Manfred Deix und hat Talent.
Roubaix, Une Lumière
Filmkritik von Daniel Eschkötter
Roubaix, une lumière, ein irgendwie konventioneller Polizeifilm kann sicher nicht so heissen. Aufklärung und Erleuchtung statt einer Ermittlung. Aber um Ermittlungen geht es durchaus in Arnaud Desplechins neuem Film: Weihnachtszeit, das verarmte Roubaix in Nordfrankreich, nach Belgien kann man rüberschauen, die Dardennes lassen grüssen, zumindest scheinbar; ein Polizeirevier, viel Grenzverkehr, krimineller und anderer.
Ruby Sparks
Calvin (Paul Dano) ist ein junger Schriftsteller, der gleich zu Beginn seiner Karriere einen phänomenalen Bucherfolg hatte, aber seitdem mit dem Schreiben hadert. Privat ist er ein totaler Einzelgänger und sein Liebesleben quasi nicht existent.
Eines Tages hat Calvin eine zündende Idee und schreibt wieder Tag und Nacht. Fokus seiner neuen Geschichte ist die fiktive Person Ruby Sparks (Zoe Kazan), die er aus seiner Fantasie entstehen lässt und die ihn zu neuen literarischen Höhen inspiriert.
Als Ruby aber plötzlich zu Hause auf seiner Couch sitzt und in seiner Küche kocht als wäre sie real, muss Calvin völlig überrascht feststellen, dass seine geschriebenen Worte irgendwie zum Leben erwacht sind….
Rumba
Pressetext
Fiona und Dom sind unsterblich ineinander verliebt. Ihre grösste Leidenschaft ist es, Rumba zu tanzen. Das Haus voller Trophäen und den Blick voller Liebe erwarten sie nichts sehnlicher, als nach getaner Arbeit in Kleid und Anzug zu schlüpfen und dem sinnlichen Rhythmus zu verfallen. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Und danach ist ihr Leben nicht mehr wie es war ...
(Filmcoopi)
Rusalka - Mermaid
Pressetext
Alisa wurde in ein Heim gesteckt, weil sie eines Tages beschlossen hatte, nicht mehr zu reden. Alles war ihr zu blöd. Und jetzt setzt sie ihre magischen Kräfte ein und lässt ihr Dorf am Meer wegblasen. Damit landet sie mit Mutter und Grossmutter dort, wo es die Heimatlosen hintreibt - in der Grossstadt, und das heisst in Russland: In einem boomenden Moskau.
Så ock på jorden - Heaven on Earth
Eine bewegende und humorvolle Geschichte über Liebe, Tanz, Musik und deren Macht, Menschen zu verwandeln. HEAVEN ON EARTH ist eine unabhängige Fortsetzung des Oscar-nominierten Riesenerfolgsfilms AS IT IS IN HEAVEN.
Safari
In den Weiten der afrikanischen Wildnis, dort, wo Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heimisch sind, gehen Touristen auf die Jagd. Sie fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch.
Sagrada - El misteri de la creacio
Die «Sagrada Família» in Barcelona: ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen Architekten, Antoni Gaudí, einer riesigen Familie von Mitwirkenden und einer Geschichte voller Abgründe und Höhenflüge.
Salonica
Pressetext
Der Film handelt von Thessaloniki und zeigt Aspekte eines unbekannten Griechenlands.
Salt Of This Sea - Milh Hadha Al-Bahr
Rezension von Irene Genhart
Was ist Heimat? Der Ort, an dem wir leben? Oder der Ort unserer Herkunft? Und was bedeutet Heimat für Migranten? Für die Nachkommen von Immigranten, die wie die Protagonistin dieses Langfilmdebüts von Annemarie Jacir unabhängig ihrer Herkunft als Amerikaner gelten?
Savage Grace
Pressetext
Unermesslich reich, strahlend schön, ziemlich kapriziös, stets auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung: das ist Barbara Daly Baekeland. Durch ihre Heirat ist sie in die High Society aufgestiegen. Von ihrem Mann wird sie jedoch nicht wirklich ernst genommen - und später wegen einer Jüngeren verlassen.
Schäfer - Bergers
Filmkritik von Walter Gasperi
Ein junger kanadischer Werbefachmann will alles hinter sich lassen und ein neues Leben als Schafhirte in den französischen Alpen beginnen: Sophie Deraspe gelang mit der Verfilmung von Mathyas Lefebures semi-autobiographischem Roman "D´ou viens-tu, berger?" ein ungeschönter, herb-poetischer und bildmächtiger Spielfilm, der auch ein eindrückliches Bild der Probleme und der harten Arbeit heutiger Schafzüchter und Hirten zeichnet.
Schlafkrankheit
Seit fast 20 Jahren leben Ebbo und Vera Velten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Ebbo leitet ein Schlafkrankheitsprojekt. Seine Arbeit füllt ihn aus.
Schulden G.m.b.H.
SCHULDEN G.m.b.H. taucht in die Welt von Menschen ein, die von jenen leben, die ihre Schulden kaum mehr bedienen können: Gerichtsvollzieher, Inkassobüros, Detektive, Schuldnerberater, Auktionäre.
Schwarze Schafe
Pressetext
Herrlich schräg, mit einer grossen Prise Humor und Augenzwinkern erzählt der in schwarz-weiss gedrehte Episodenfilm SCHWARZE SCHAFE vom nicht ganz alltäglichen Leben im heutigen Berlin: ein begabter Hochstapler plant den Start in ein ehrenhaftes Leben und erbringt dafür ein grosses Opfer, zwei junge Männer mit Hang zum Satanismus machen Bekanntschaft mit einer Magie der besonderen Art, drei Türken begeben sich auf eine nicht religiöse Sinnsuche, ein Narzist und ein Aktivist glauben an alternative Ökonomie und ein Touristenboot kommt unverhofft in Turbulenzen.
Schwesterlein
Filmkritik von Walter Gasperi
Stéphanie Chuat und Véronique Reymond erzählen in ihrem nach "La petite chambre" zweiten Spielfilm bewegend von der Beziehung zwischen einer Theaterautorin und ihrem an Leukämie erkrankten Zwillingsbruder. – Ein kleines, aber dicht und rund inszeniertes und von dem groß aufspielenden Duo Nina Hoss und Lars Eidinger getragenes Drama.
Seed Warriors
Rezension von Geri Krebs
Miriam von Arx und Katharina von Flotow schildern die schwerwiegenden Auswirkungen der Klimaerwärmung auf den Ackerbau und dokumentieren ein Projekt, mit dem in einem Bunker in Nordnorwegen die Biodiversität bewahrt werden soll.
Semret
Semret lebt mit ihrer Tochter Joe in einer kleinen Wohnung in Zürich. Seit sie vor vielen Jahren aus Eritrea geflüchtet ist, versucht die junge Mutter ihrer vierzehnjährigen Tochter ein gutes Leben in der Schweiz zu ermöglichen.
September & July
Die Schwestern July und September sind unzertrennlich, wenn auch sehr unterschiedlich. Während July offen und neugierig auf die Welt blickt, ist September eher beschützend und misstrauisch gegenüber anderen.
Als September von der Schule suspendiert wird, ist July auf sich allein gestellt und beginnt, ihre eigene Unabhängigkeit zu behaupten – was September nicht entgeht.
Séraphine
Rezension von Irene Genhart
Den meisten dürfte der Name Séraphine Louis beziehungsweise Séraphine de Senlis kaum ein Begriff sein. Tatsächlich aber gilt die 1864 geborene und 1942 verstorbene Künstlerin als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Naiven Malerei Frankreichs. Ausgehend von ihrer Biographie und ihren Bildern hat Martin Provost nun „Séraphine“ gedreht, einen Film, der weniger ein Biopic ist als die Schilderung einiger weniger Jahre im Leben einer Frau, die in Armut geboren und gegen Lebensende in einer Klinik verwahrt, im Zenit ihres Lebens ein Werk von stupender Kraft schuf.
Servants
Filmkritik von Silvia Posavec
Die Freunde Michal und Juraj treten ins Priesterseminar ein und kommen in eine neue Welt mit eigenen Regeln: Aufstehen um sechs Uhr, duschen, Morgengebet und gemeinsamer Gottesdienst, dann kommt das Frühstück und tagelanger Unterricht, der sich ganz der Exegese der Heiligen Schrift widmet. Die Novizen lernen alles gemeinsam kennen, teilen sich ein Stockbett und behalten sich im bescheidenen Leben, das sie nun führen, ihre jugendlichen Spielereien bei.
Sette Giorni
Ivan und Chiara treffen sich auf einer kleinen sizilianischen Insel, um die Hochzeit seines Bruders und ihrer besten Freundin vorzubereiten.