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Härte

D 2015, 89 Min., Regie: Rosa von Praunheim, mit Hanno Koffler, Katy Karrenbauer, Luise Heyer

Ein dunkles Familiengeheimnis. Ein kleiner Junge, der sich nicht wehren kann. Aus dem Buben, der Andreas Marquardt heisst, wird später ein Karate-Champion und ein so berüchtigter wie kaltherziger Zuhälter. Er verdient sehr viel Geld - bis er im Knast landet und die Vergangenheit ihn einholt...

Heart Of A Dog

US 2015, 75 Min., OV/df, Regie. Laurie Anderson, Dokumentarfilm

Erinnerungen an geliebte Menschen, die allgegenwärtige Überwachungskultur, das buddhistische Konzept des Lebens nach dem Tode, ein Hund namens Lolabelle: Collageartig verwebt die weltweit renommierte Musikerin und Performance-Künstlerin Laurie Anderson eigene Texte, Skizzen, animierte Tintenzeichnungen, experimentelle Bilder, Fotos, Home-Movies aus Kindheit und Gegenwart.

Heimatklänge

CH/D 2007, Dialekt, 81 Min., Regie: Stefan Schwietert, mit Noldi Alder, Erika Stucky, Christian Zehnder, Dokumentarfilm

Pressetext

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge zu tun, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit dem Stimmengewirr auf einem Gemüsemarkt, was ein kleiner Chor, der ein Ständchen übt, mit der Bühnenshow eines Vokalartisten?

Heldin

CH 2024, D/CH-Dial., 92', Regie: Petra Volpe, mit Leonie Bernesch

Filmkritik von Walter Gasperi

Petra Volpe folgt hautnah einer Pflegefachfrau durch ihren Spätdienst auf der Chirurgie eines Schweizer Kantonsspitals: Ein von einer famosen Leonie Benesch in der Hauptrolle getragener, meisterhaft verdichteter Einblick in die bis zum äußersten fordernde Arbeit von Pflegekräften, der gleichzeitig prägnante Porträts von Patient:innen zeichnet.

Hello Goodbye

CH 2007, Dialekt, 89 Min., Regie: Stefan Jäger, mit Stephan Gubser, Mona Petri

Pressetext

Melina (Mona Petri) ist jung und voller Illusionen. Sie ist frisch verliebt und bereit, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zu ihrem Vater (Stefan Gubser) verbindet sie eine innige und liebevolle Freundschaft. Doch dann konfrontiert er sie mit einer ungeheuerlichen Forderung.
Gemeinsam müssen sich Vater und Tochter ihren Ängsten stellen und erfahren, wieviel Mut es braucht, einen geliebten Menschen loszulassen.

Hello, I am David !

D 2015, 100 Min., E/d, Regie: Cosima Lange, Dokumentarfilm mit: David Helfgott, Gillian Helfgott

Hello, I am David ! ist der erste Dokumentarfilm über den ebenso herausragenden wie ungewöhnlichen Künstler und inspirierenden Menschen David Helfgott. Regisseurin Cosima Lange begleitet ihn auf seiner Konzertreise mit den Stuttgarter Symphonikern durch Europa – und lässt uns teilhaben an seinem faszinierenden Universum.

Here & There

USA/SRB 2009, 90 Min, OV/df, Regie: Darko Lungulov, mit Mirjana Karanovic, David Thornton, Cyndi Lauper, Branislav Trifunovic

Rezension von Cindy Hertach

Zwischen New York und Belgrad pendelnde Culture-Clash-Komödie, deren kauzige Figuren, der mitreissende Soundtrack und der minimalistisch-lakonische Tonfall an die Filme Jim Jarmuschs erinnert.

Hidden Heart

CH/D/Südafrika 2008, 97 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Cristina Karrer, Werner Schweizer

Pressetext

Kapstadt, 3. Dezember 1967 – eine Nacht, die die Welt veränderte. Das erste menschliche Herz wurde von Dr. Christian Barnard (1922-2001) erfolgreich von einem Menschen zum anderen verpflanzt. Barnard erlebte einen kometenhaften Aufstieg in die Welt des Glamours und Jet Sets, wie kein anderer Arzt jemals zuvor oder danach. Die erste Herztransplantation erfolgte in einem Land mit den weltweit radikalsten Rassengesetzen - kein Wunder wurde das Team der ersten Herztransplantation der internationalen Presse als gänzlich weiss präsentiert.

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Hieronymus Bosch, The Garden Of Dreams

ES/FR 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Regie: José Luis Lòpez-Linares, Dokumentarfilm mit Reindert Falkenburg, Orhan Pamuk, Salman Rushdie

Zum 500. Todestag von Hieronymus Bosch

Künstler, Schriftsteller, Philosophen, Musiker und Wissenschaftler deuten das berühmteste Gemälde von Hieronymus Bosch: „Der Garten der Lüste“.

Hit The Road

IR 2021, OV/df, 94', Regie: Panah Pahani, mit Hassan Madjooni, Pantea Panahiha, Rayan Sarlak

Filmkritik von Josefine Zürcher

Regisseur Panah Panahi – Sohn des bekannten Filmemachers Jafah Panahi – kreiert mit Hit the Road einen wunderbar humorvollen Roadtrip mit subtiler politischer Spannung und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen.

Home

CH/F/BE 2008, 95 Min., F/d, Regie: Ursula Meier, mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet

Rezension von Geri Krebs

Wie ist es möglich, dass hier, direkt am Rand einer Autobahn, Menschen leben können, und dabei sogar einen Eindruck von Glück vermitteln? Mit dieser Grundidee und einem Gefühl, dieser mörderische Verkehr donnere mitten durch die gute Stube, begann Ursula Meier mit dem Entwurf eines Drehbuchs.

Homo faber (drei Frauen)

CH 2015, 89 Min., D, Regie: Richard Dindo, mit Marthe Keller, Daphné Baiwir, Amanda Barron

Walter Faber glaubt nicht ans Schicksal oder an Gefühle, ist durch und durch Rationalist. Drei Frauen spielten in seinem Leben bisher eine Rolle: Seine ehemalige Verlobte Hanna, seine amerikanische Geliebte Ivy - und schliesslich Sabeth, die sein Weltbild nachhaltig erschütterte..

Honeymoons - Medeni Mesec

SRB 2009, 95 Min., OV/df, Regie: Goran Paskaljevic, mit Nebojsa Milovanovic, Jelena Trkulja, Jozef Shiroka

Rezension von Irene Genhart

Goran Paskaljevic „Honeymoons“ erzählt von der Glückssuche junger Balkanesen in Westeuropa.

Hors de Prix

F 2006, F/d, 103 Min., Regie: Pierre Salvadori, mit Audrey Tautou, Gad Elmaleh, Marie-Christine Adam

Pressetext

Irène (Audrey Tautou) ist an der Côte d'Azur auf Männerfang. Die schöne Verführerin ist mit allen Wassern gewaschen und weiss die Millionäre auf ihre Seite zu ziehen, um ihre nie enden wollenden Shopping-Lüste zu stillen.

Hors-Saison

FR 2024, F/d, 115', Regie: Stéphane Brizé, mit Guillaume Canet, Alba Rohrwacher, Sharif Andoura

Mathieu lebt in Paris, Alice in einem kleinen Badeort im Westen Frankreichs. Er ist ein berühmter Schauspieler, der kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag steht. Sie ist eine Klavierlehrerin in ihren Vierzigern.

Hotel Very Welcome

D 2007, 89 Min., D, Regie: Sonja Heiss, mit Ricky Champ, Gareth Llewelyn, Eva Löbau, Chris O'Dowd, Svenja Steinfelder

Pressetext

Fünf Rucksacktouristen reisen durch den grossen, exotischen Vergnügungspark Asien, um dem europäischen Alltag zu entfliehen. Mit reichlich Einsamkeit im Gepäck arbeiten sie in der Ferne Indiens und Thailands hart am Glücklichsein: Josh (Ricky Champ) und Adam (Gareth Llewelyn) verfangen sich in der Ekstase globaler Beach-Partys.

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Hotell

SE 2013, 100 Min., OV/df, Regie: Lisa Langseth, mit Alicia Vikander, David Dencik, Anna Bjelkerud

Einmal jemand ganz anderes sein. Alles abstreifen, was man mit sich herumträgt. Drei Frauen und zwei Männer unterschiedlichen Alters beschliessen, diese verlockende Idee in die Tat umzusetzen.

How To Have Sex

UK/GR 2023, OV/df, 88', Regie: Molly Manning Walker, mit Mia McKenna-Bruce, Samuel Bottomley, Lara Peake

Sonne, Party und Sex: Mehr interessiert die Teenager Tara, Em und Skye während ihres ersten Mädelstrips nicht. Mit wilden Clubnächten, jeder Menge Drinks und heissen Partyspielen soll ihr gemeinsamer Sommerurlaub auf Kreta der beste ihres Lebens werden.

Howl

USA 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Rob Epstein und Jeffrey Friedman, mit James Franco, Mary-Louise Parker, Jon Hamm, Todd Rotondi, David Strathairn

Pressetext

1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg (James Franco), das seinen Autor schlagartig bekannt gemacht hat. Gerade erschienen, wird die ohnehin kleine Auflage von der Polizei beschlagnahmt und der Verleger muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten. Das überraschende und leidenschaftliche Urteil gilt bis heute als Geburtsstunde der Beat-Generation und der amerikanischen Gegenkultur.

Hugo

USA 2011, 126 Min., E/df, Regie: Martin Scorsese, mit Asa Butterfield, Chloe Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Jude Law, Christopher Lee

Rezension von Doris Senn

Martin Scorsese erzählt in 3D von den Anfängen des Films: ein Hollywood-Märchen über den Zauberer und Filmpionier Georges Méliès.

Human Flow

IT 2017, OV/df, 140 Min., Regie: Ai Weiwei, Dokumentarfilm

Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit sind gezwungen, ihre Heimat wegen Hunger, Klimaveränderungen und Krieg zu verlassen – es ist der grösste Exodus seit dem 2. Weltkrieg.

Humpday

USA 2009, 94 Min., E/df, Regie: Lynn Shelton, mit Mark Duplass, Joshua Leonard, Alycia Delmore

Rezension von Geri Krebs

Die beiden Freunde Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) sind etwas über Dreissig und waren einst unzertrennlich. Doch in den vergangnen Jahren haben sie sich aus den Augen verloren, sind gegensätzliche Wege gegangen.

Hunting Elephants

ISR 2013, 108 Min., OV/df, Regie: Reshef Levi, mit Sasson Gabai, Moni Moshonov, Sir Patrick Stewart

Jonathan ist ein blitzgescheiter 12-jähriger Jugendlicher – vielleicht zu gescheit, denn alle hacken in der Schule auf ihm herum, auch die Lehrer. Sein bester Freund ist sein Vater, Daniel.

I Am Greta

SE 2020, OV/df, 102', Regie: Nathan Grossman, Dokumentarfilm mit Greta Thunberg

Filmkritik von Michael Kuratli

Bei Porträts über zeitgenössische Held_innen kann man Einiges falsch machen.

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I Giacometti

CH 2023, OV/df, 102', Regie: Susanna Fanzun, Dokumentarfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Susanna Fanzun zeichnet mit einer Mischung aus persönlichem Kommentar, Archivmaterial, Briefen und Landschaftsaufnahmen die Geschichte der aus dem Bergell stammenden Künstlerfamilie Giacometti nach: Ein feinfühliger und informativer, aber auch sehr gleichförmig dahinfließender Dokumentarfilm.

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