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Dior and I

FR 2014, 90 Min., F/d, Regie: Frédéric Tcheng, mit Raf Simons

Die Fashion Dokumentation DIOR AND I gewährt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen während der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute-Couture-Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons.
(Text: Xenix)

Do Not Expect Too Much From The End Of The World

RO/CH/FR/HR 2023, OV/df, 163', Regie: Radu Jude, mit Ilinca Manolache, Nina Hoss

Filmkritik von Walter Gasperi

Radu Jude mischt in seiner in Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichneten Satire einen grimmigen Blick auf die rumänische Gegenwart mit einem Dialog mit der kommunistischen Ära, einer Kritik an der Ausbeutung durch westliche Konzerne und einer Fülle von Zitaten zu einem 163-minütigen, das Publikum fordernden Brocken von einem Film.

Doctor Jack

CH/FR 2016, OV/df, 83', Regie: Benoît Lange, Pierre-Antoine Hiroz, Dokumentarfilm mit Jack Preger

Wie kommt es dazu, dass ein Kind mit jüdischen Wurzeln, aufgewachsen in Manchester, zuerst Landwirt wurde und sich 40 Jahre später in den Strassen Kalkuttas als Arzt wiederfindet? Wie konnte er aus dem Nichts eine der ersten NGOs in Indien gründen, die sich heute in der bengalischen Metropole weiterentwickelt?

Dogman

2023, OV/df, 113', Regie: Luc Besson, mit Caleb Landry Jones, Marisa Berenson, Christopher Denham

Bei einer Verkehrskontrolle wird Doug blutverschmiert und im Abendkleid am Steuer eines Lastwagens voller Hunde aufgegriffen und festgenommen.

Double Peine

CH 2017, OV/df, 103 Min., Regie: Léa Pool, Dokumentarfilm

Solothurner Filmtage: Nomination Prix de Soleure

Zwei Drittel aller Frauen, die weltweit im Gefängnis sitzen, sind Mütter. Fast drei Viertel von ihnen sind alleinerziehend. Weder ihre noch die Bedürfnisse ihrer Kinder werden vom Justizsystem berücksichtigt.

Doubles Vies

FR 2018, F/d, 108 Min., Regie: Olivier Assayas, mit Guillaume Canet, Juliette Binoche, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi, Pascal Gregory

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Der Verleger und der Schriftsteller sind sich partout nicht einig.

Doubt

USA 2008, 105 Min., OV/df, John Patrick Shanley, mit Meryl Streep, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams

Rezension von Cindy Hertach

Bronx, 1964: Die Schule und Pfarrei St. Nicholas wird von der strengen Direktorin und Ordensschwester Aloysius geleitet. Mit ihrem drakonischen Regime verschreckt sie Schülerschaft und Mitschwestern gleichermassen. Kein Wunder, dass ihr der neue Pater Flynn schon bald ein Dorn im Auge ist.

Draussen ist Sommer

CH 2012, 95 Min., D, Regie: Friederike Jehn, mit Maria-Victoria Dragus, Nicolette Krebitz, Wolfram Koch

Das Familiendrama DRAUSSEN IST SOMMER erzählt von der 14-jährigen Wanda, die mit ihrer Familie in die Schweiz zieht. Hier soll alles besser werden.

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Drei Zinnen

DE/IT 2017, D, 94 Min., Regie: Jan Zabeil, mit Alexander Fehling, Bérénice Bejo, Arian Montgomery

Seit zwei Jahren sind Aaron und seine französische Freundin Lea ein Paar. Und da ist Tristan, Leas achtjähriger Sohn, der sowohl bei ihnen als auch bei seinem leiblichen Vater aufwächst.

Drive My Car

JP 2021, OV/df, 179', Regie: Ryûsuke Hamaguchi, mit Hidetoshi Nishijima, Tôko Miura, Masaki Osada

Filmkritik von Walter Gasperi

Schicht für Schicht dringt Ryusuke Hamaguchi in seiner famosen Verfilmung von zwei Kurzgeschichten von Haruki Murakami in 179 dichten Minuten tiefer in die Psyche seiner Charaktere ein und erzählt bewegend von Trauer, Schuldgefühlen, verfehlter Kommunikation und Neubeginn. – Ein zurückhaltender Film, aber gerade in seiner Unaufdringlichkeit ein wahres Meisterwerk des Kinos.

Drive-Away Dolls

US 2024, OV/df, 84', Regie: Ethan Cohen, mit Geraldine Viswanathan, Margaret Qualley, Matt Damon

Filmkritik von Walter Gasperi

Ethan Coens erster Spielfilm ohne Mitarbeit seines Bruders Joel ist ein ziemlich durchgeknalltes Roadmovie um zwei lesbische junge Frauen, die in einem Wagen mit einem Koffer und einer Hutschachtel unterwegs sind, hinter denen auch zwei nicht besonders intelligente Gangster her sind: Die Geschichte ist alles andere als originell, aber spielfreudige Schauspieler:innen, schräge Figuren, pointierte Dialoge und die unbekümmert-lustvolle Inszenierung sorgen für unterhaltsame 84 Minuten.

Du Bruit Dans La Tête

CH 2008, 90 Min., F/d, Regie: Vincent Pluss, mit Céline Bolomey, Gabriel Bonnefoy, Frédéric Landenberg

Rezension von Cindy Hertach

Nach einem Studienaufenthalt in Kanada kehrt die dreissigjährige Laura nach Genf zurück. Einsam und unglücklich, da von ihrem Freund unlängst verlassen, versucht sie sich bei Zeitung als Journalistin zu etablieren. Mit ihrem eigensinnigen und schroffen Wesen eckt Laura an ihrem Arbeitsplatz jedoch schnell an.

Dürrenmatt - Eine Liebesgeschichte

CH 2015, 90 Min., CH-D, Regie & Buch: Sabine Gisiger, Dokumentarfilm

Im Zentrum des Films steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler.

Dust of Time

GR 2008, 125 Min., E/df, Regie: Theo Angelopoulos, mit Harvey Keitel, Willem Dafoe, Bruno Ganz

Rezension von Geri Krebs

Chronologisch beginnt dieses Epos um die Wirrnisse einer griechischen Familie vor dem Hintergrund des Kalten Krieges mit dem Tod Stalins im März 1953 in Russland, und es endet im Berlin der Jahrtausendwende. Dazwischen liegen über zwei Filmstunden voller Irrfahrten durch ein halbes Jahrhundert europäischer Geschichte.

Dutti der Riese

CH 2007, D, 94 Min., Regie: Martin Witz, Dokumentarfilm

Pressetext

Gottlieb Duttweiler hat die Migros erfunden. Sein revolutionäres Konzept hat er gegen Widerstände aus allen politischen und wirtschaftlichen Lagern verteidigt und gross gemacht. Als widersprüchliche Persönlichkeit hat er die Schweizer Gesellschaft in glühende Verehrer und erbitterte Gegner gespalten: Aus Gesinnung ein Demokrat – im Temperament ein Diktator – ist er ein Visionär und gleichzeitig ein kühl rechnender Realist. Furchtlos, bauernschlau, aggressiv, harmoniebedürftig, traditionsbewusst und ebenso zukunftsorientiert. Kaum ein anderer hat in der Schweiz so viel in Bewegung gesetzt wie «Dutti».

E.1027 - Eileen Gray und das Haus am Meer

CH/FR 2024, OV/df, 90', Regie: Beatrice Minger, Christoph Schaub, Dokumentarfilm mit Charles Morillon, Axel Moustache, Natalie Radmall-Quirke

Sie baute ein Haus für sich selbst. Leider wurde es ein Meisterwerk.

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Early Birds

CH 2023, CH-Dial./D, 97', Regie: Michael Steiner, mit Nilam Farooq, Anatole Taubman, Silvana Synovia

Nach einer wilden Party mit blutigem Ausgang steht posh Annika plötzlich mit massig Cash und Koks da. Sie will es nicht mehr hergeben. Dafür muss sie sich ausgerechnet mit der rebellischen Caro verbünden. Gegen brutale Dealer und Cops.

Eastern Promises

USA 2007, 100 Min., OV/df, Regie: David Cronenberg, mit Viggo Mortensen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Vincent Cassel

Pressetext

In einem Londoner Krankenhaus stirbt eine junge Mutter bei der Geburt ihres Kindes in den Armen der Hebamme Anna (Naomi Watts). Da die Identität der Toten, einer offenbar illegalen osteuropäischen Prostituierten, unbekannt ist, setzt Anna alles daran, die Angehörigen des verwaisten Säuglings zu finden. Ihre einzigen Hinweise sind ein in russisch geschriebenes Tagebuch und die Visitenkarte eines transsibirischen Restaurants. Anna folgt der Spur und trifft dabei auf den attraktiven Chauffeur Nikolai (Viggo Mortensen). Der arbeitet für den ebenso einflussreichen wie zwielichtigen Restaurant-Besitzer und Patriarchen Semyon (Armin Mueller-Stahl).

Easy Love

DE 2019, D, 89 Min., Regie: Tamer Jandali, mit Stella Vivien Dhingra, Niclas Jüngermann, Andersen Sophia

EASY LOVE begleitet sieben Frauen und Männer zwischen 25 und 45 auf ihrer Suche nach dem Glück. Die «Generation Y» ist kreativ, egozentrisch, hedonistisch. Doch mit Ungebundenheit und Individualität gehen auch Einsamkeit und Desillusionierung einher. Ihre Abenteuerlust führt die ProtagonistInnen oft auf Irrwege, manchmal zum Therapeuten, aber auch zur grossen Liebe.

Easy Virtue

GB 2008, OV/df, 93 Min., Regie: Stephan Elliott. Mit Jessica Biel, Ben Barnes, Kristin Scott Thomas, Colin Firth, Kimberley Nixon

Filmdienst

Die unerwünschte Heirat ihres Sohnes mit einer burschikosen Amerikanerin bringt eine standesstolze Engländerin, die die Gepflogenheiten des spleenigen britischen oberen Mittelstands verkörpert, derart in Rage, dass sie sich fortan einen Kleinkrieg mit ihrer ungeliebten Schwiegertochter liefert.

Echo

IS 2019, OV/df, 79', Regie: Rúnar Rúnarsson, mit Sigurmar Albertsson

In einer kargen Winterlandschaft brennt lichterloh ein altes Bauernhaus. Sein Besitzer hat es angezündet, weil neue Fertighäuser billiger kommen als eine Renovierung. Ein junges Mädchen versucht vergeblich, seinen Vater mit einem Klavierstück zu beeindrucken. Ein Junkie wird geduldig von zwei Sozialarbeiterinnen versorgt und mit einem Weihnachtsgeschenk bedacht. Ein Hund versteckt sich ängstlich vor dem Neujahrsfeuerwerk unter dem Sofa.

Eden

FR 2014, 131 Min., OV/d, Regie: Mia Hansen-Løve, mit Félix de Givry, Pauline Etienne, Greta Gerwig, Hugo Conzelmann, Bradly Corby

EDEN ist ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frühen 1990er-Jahre. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik-Szene ein, in ein flüchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immerwährenden Beats.

Effi Briest

D 2008, 117 Min., D, Regie: Hermine Huntgeburth, mit Julia Jentsch

Rezension von Andrea Lüthi

Auf Drängen ihrer Mutter heiratet die junge Effi den Baron von Innstetten, ohne ihn richtig zu kennen. Am neuen Wohnort fühlt sie sich einsam und rettet sich bald in eine Affäre mit dem Lebemann Major Crampas. Aber Jahre später kommt alles ans Licht.

Egoiste - Lotti Latrous

D/CH 2007, 92 Min., Regie: Stephan Anspichler, Dokumentarfilm

Pressetext

Was Lotti Latrous, Schweizerin des Jahres 2004, innerhalb der letzten neun Jahre mit ihrem Sterbehospiz für Aidskranke in der Elfenbeinküste geschaffen hat, basiert auf zahlreichen ernsthaften und schwerwiegenden Entscheidungen für ihr Leben. Die Mutter von drei Kindern, die ein erfülltes Familienleben führte, begann kritisch ihren eigenen Lebensweg zu hinterfragen, der für lange Zeit vom Ueberfluss und von luxuriösen Inhalten geprägt war.

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Eine Ruhige Jacke

CH 2010, 76 Min., Dialekt, Regie: Ramòn Giger, Dokumentarfilm

Pressetext

Roman spricht seit sechsundzwanzig Jahren nicht. Er ist autistisch. Seine Freude am Filmen und Gefilmtwerden sowie seine Beziehung zu seinem Betreuer Xaver ermöglichen ihm, Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.

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