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Cuori Puri

IT 2017 OV/df, 115 Min., Regie: Roberto De Paolis, mit: Selene Caramazza, Simone Liberati, Barbora Bobulova

Agnese und Stefano sind von Grund auf verschieden. Sie ist erst siebzehn, lebt mit ihrer streng katholischen Mutter Martha und steht kurz davor, ein Keuschheitsgelübde abzulegen. Der 25-jährige Parkwächter Stefano hat ein heftiges Temperament und eine schwierige Vergangenheit.

Daaaaaalí !

FR 2024, 77', F/d, Regie: Quentin Dupieux, mit Anaïs Demoustier, Édouard Baer, Jonathan Cohen

Kein Biopic über Salvador Dalí, sondern eine verspielte Hommage und Persiflage, in der Quentin Dupieux ganz im Stil des von fünf Schauspielern verkörperten Surrealisten seiner Lust an schrägen und absurden Szenen frönen kann: Ein hinreißendes Vergnügen, das sich allen Erzählkonventionen verweigert.

Dahomey

BJ/FR/SN, 2024, 68', Regie: Mati Diop, Dokumentarfilm

Berlinale 2024: Goldener Bär

26 Kunstschätze des Königreichs Dahomey verlassen Paris im November 2021 und kehren in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurück.

Dancing Beethoven

CH 2016, OV/df, 79 Min., Regie: Arantxa Aguirre, mit Malya Roman, Julien Favreau, Elisabet Ros

Das weltberühmte Béjart-Ballet Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie.

Daniel Schmid – Le chat qui pense

CH 2010, 83 Min., D, Regie: Benny Jaberg, Pascal Hofmann, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Ein phasenweise etwas zu persönlich geratenes, gleichwohl hübsch informatives Dokuporträt über den Schweizer Filmregisseur Daniel Schmid.

Danioth - der Teufelsmaler

CH 2015, 90 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Felice Zenoni, Dokumentarfilm

Auf dem Weg zum Gotthardpass ist der rote Teufel nicht zu übersehen. Als ihn der Urner Künstler Heinrich Danioth 1950 an den schroffen Fels malte, war das für viele ein Skandal. Gottlos war das Bild. Nicht schön, sondern hässlich. War das überhaupt Kunst?

Dark Star - HR Gigers Welt

CH 2014, 95 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Belinda Sallin, Dokumentarfilm

Wer ist der Künstler HR Giger? Was für ein Mensch steht hinter den furchterregenden, verstörenden, aber auch ästhetischen Gestalten und Wesen? Mit 6 Jahren erhielt Hansruedi Giger seinen ersten Totenschädel geschenkt.

Das bessere Leben ist anderswo

CH 2012, 90 Min., OV/d, Regie: Rolando Colla, Dokumentarfilm

Was bestimmt unser Leben? Wir selbst? Das Schicksal? Der Zufall?

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Das Ende ist mein Anfang

D 2010, 98 Min., D, Regie: Jo Baier, mit Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar, Andrea Osvárt

Pressetext

Tiziano Terzani, weltberühmter Autor und langjähriger Südostasien-Korrespondent des "Spiegel", bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich.

Das Erste und das Letzte

CH 2017, Dial., 91 Min., Regie: Kaspar Kasics, Dokumentarfilm mit Jacqueline von Kaenel, Lukas von Kaenel, Hannes von Kaenel

Als die Psychologin Jacqueline von Kaenel erfährt, dass sie bald sterben wird, beginnt sie nach dem Schlüssel zu ihrem Leben zu suchen.

Das ewige Leben

A 2015, 121 Min., D, Regie: Wolfgang Murnberger, mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Roland Düringer

Jetzt ist schon wieder was passiert… Gestern stand er am Rande des Abgrunds, heute ist er einen Schritt weiter: In Wolfgang Murnbergers vierter Verfilmung eines Krimis von Wolf Haas verschlägt es den Brenner (Josef Hader) zurück in seine Heimatstadt Graz.

Das Finstere Tal

D 2014, 114 Min., D, Regie: Andreas Prochaska, mit Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Martin Leutgeb

Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.

Das Geheimnis von Bern

CH 2025, CH-Dial., 82', Regie: Stascha Bader, Dokumentarfilm mit Steff la Cheffe, Züri West, Gölä, Greis u.v.m.

Berner Mundart wohin man hört. Ob im Rock, Pop, Rap oder Slam: Die Bernerinnen und Berner dominieren die Mundartszene der Deutschschweiz seit vielen Jahren. Was ist das Geheimnis, das sich hinter diesem Phänomen verbirgt?

Das Geheimnis Von Murk

CH 2008, 89 Min., CH-Dialekt, Regie: Sabine Boss, mit: Sabina Schneebeli, Michael Neuenschwander, Daniel Rohr

Pressetext

Eines schönen Morgens ist er plötzlich da: ein mystischer Kornkreis auf dem Feld von Sarah (Sabina Schneebeli) und Felix (Michael Neuenschwander). Und er bringt das Leben im verschlafenen Dörfchen Murk gehörig durcheinander.

Das Herz von Jenin

D 2008, 89 Min., OV/df, Regie und Drehbuch: Leon Geller und Marcus Vetter, Dokumentarfilm

Rezension von Walter Gasperi

Bei einem Militäreinsatz in der besetzten Westbank töten israelische Militärs im Jahr 2005 einen zwölfjährigen palästinensischen Jungen, weil sie seine Spielzeugwaffe für eine echte Kalaschnikow halten. Der Vater gibt die Organe zur Transplantation frei, sodass drei Kinder, darunter die Tochter eines orthodoxen Juden, der seine Ablehnung der Palästinenser nicht verheimlicht, gerettet werden können.

Das Leben Drehen

CH 2015, 78 Min., CH-Dialekt/df, Regie: Eva Vitija, Dokumentarfilm

Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben.

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Das Leben vor dem Tod

CH 2017, CH-Dial., 107 Min., Regie: Gregor Frei, Dokumentarfilm mit Armin Gloor, Goffredo Frei und Filippo Togni

«70 ist genug!», sagt Armin und nimmt Leben und Tod in die eigene Hand. Mit dieser Ansage bringt er die Freundschaft zu Nachbar Goffredo ins Wanken. Goffredo, der kunstsinnige Praktiker, fordert Armin heraus, dieser kontert messerscharf.

Das Licht

DE 2025, D, 162', Regie: Tom Tykwer, mit Tala Al Deen, Lars Eidinger, Nicolette Krebitz

Filmkritik von Walter Gasperi

Tom Tykwer verpackt in seinem ersten Kinofilm seit neun Jahren vom Porträt einer dysfunktionalen Familie über Klimakrise und Klimaprotest bis zur Flüchtlingsthematik ziemlich alles, was derzeit aktuell ist, zu einem wuchtigen und bildmächtiges, aber auch überladenen und plakativen Filmerlebnis.

Das Mädchen und die Spinne

CH 2021, D, 99', Regie: Ramon Zürcher, Silvan Zürcher, mit Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi

Filmkritik von Walter Gasperi

Eine junge Frau zieht aus einer WG in eine andere Wohnung, ihre Freundin bleibt zurück. – Die Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher entwickeln keine dramatische Handlung, sondern vertrauen in ihrem ebenso leisen wie beglückenden zweiten Spielfilm auf Blicke, Gesten und kleine Szenen, in denen Sehnsucht und Begehren, Traurigkeit und Aggression sicht- und spürbar werden.

Das Salz der Erde

FR 2014, 109 Min., F/d, Regie: Wim Wenders & Juliano Ribeiro Salgado, mit Sebastião Salgado, Dokumentarfilm

Sebastião Salgados Bilder bewegen die Menschen seit Jahrzehnten. Hinter dem, was sie zeigen, leuchten Geschichten und mitunter ganze Universen auf. Der Fotograf arbeitet auf allen Kontinenten, für seine Reportagen verbringt er jeweils Monate an einem Ort.

Das weisse Band

A 2009, 145 Min., D, Regie: Michael Haneke, mit Christian Friedel, Ulrich Tukur, Burghart Klaussner

Rezension von Irene Genhart

Das unverhoffte Aufbrechen des Bösen inmitten der bieder-braven Normalgesellschaft hat Michael Haneke - erinnert sei nur an „Caché“ (2004), „Funny Games“ (1997), „71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls“ (1993/94), „Benny‘s Video“ (1991/92) - immer wieder beschäftigt. Nie allerdings hat der Österreicher dieses so präzise ergründet, wie in seinem mit der Goldenen Palme gekrönten, meisterhaften „Das weisse Band“.

David Lynch: The Art Life

US/DK 2016, OV/df, 88 Min., Regie: Jon Nguyen, Rick Barnes, Olivia Neergaard-Holm, mit David Lynch

Der Film ist eine persönliche Reise zu den künstlerischen Wurzeln und prägenden Phasen des jungen David Lynch – eine Reise durch idyllische Kindheitsjahre in einer amerikanischen Kleinstadt und in die düsteren Strassen von Philadelphia.

Dawn

CH / UK, 2014, 95 Min., OV/d, Regie: Romed Wyder, mit Joel Basman, Moris Cohen, Sarah Adler, Liron Levo

Dawn (Morgengrauen) ist ein psychologisches Kammerspiel in welchem vier Kampfgenossen den jungen Elisha dazu drängen seine Gewissenskonflikte zu überwältigen und sich voll für den bewaffneten Kampf einzusetzen.

De l'autre côté du lit

FR 2009, 93 Min., F/d, Regie: Pascale Pouzadoux, mit Sophie Marceau, Dany Boon

Rezension von Geri Krebs

Es gibt offenbar viele (Ehe-)Paare, deren gemeinsamer Alltag dermassen ritualisiert ist, dass der fixe Platz im Doppelbett ein unverückbares Faktum darstellt – zumindest in Frankreich. Vielleicht ist dieses Ritual bei Paaren im deutschen Sprachraum nicht ganz so verbreitet, denn anders lässt sich der deutsche Verleihtitel („Gib mir deinen Platz, ich gebe dir meinen“) kaum erklären.

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De La Cuisine Au Parlament - Edition 2021

CH 2021, DFI/df, 84', Regie: Stéphane Goël, Dokumentarfilm mit Ruth Dreifuss, Elisabeth Kopp, Tamara Funiciello

Der Weg VON DER KÜCHE INS PARLAMENT war für die Schweizer Frauen steinig und lang – vier Generationen mussten dafür kämpfen, dass das männliche Stimmvolk den Frauen das Recht auf politische Mitbestimmung gewährte. Mit Feingefühl und Humor zeichnet Stéphane Goëls Dokumentarfilm DE LA CUISINE AU PARLEMENT – EDITION 2021 diesen Weg nach.

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