Retour à Gorée

CH 2007, 108 Min., Regie: Pierre-Yves Borgeaud, mit Youssou N'Dour

Pressetext

Das musikalische Roadmovie «Retour à Gorée» erzählt von der Reise des afrikanischen Sängers Youssou N'Dour. Er folgt den Spuren der schwarzen Sklaven und ihrer Musik, dem Jazz.

Retour En Alexandrie

CH/EG 2023, F/d, 93', Regie: Tamer Ruggli, mit Nadine Labaki, Fanny Ardant, Manuela Biedermann

Nach mehr als 20 Jahren kehrt Sue aus der Schweiz in ihr Heimatland Ägypten zurück, weil ihre Mutter Fairouz im Krankenbett liegt. Vor der exzentrischen Aristokratin ist Sue als junge Erwachsene davongelaufen.

Revanche

A 2007, 121 Min., D, Regie: Götz Spielmann, mit Johannes Krisch, Ursula Strauss, Andreas Lust, Irina Potapenko

Rezension von Irene Genhart

Tamara kommt aus der Ukraine und verdingt sich in Wiens Rotlichtmilieu als Prostituierte. Alex ist ein Kleinkrimineller und der Handlanger ihres Chefs. Sie hat zu Hause eine Familie, er besucht bisweilen seinen auf einem abgelegenen Hof hausenden alten Opa. Heimlich sind Tamara und Alex ein Paar, träumen von einem besseren Leben zu zweit und wollen sich absetzen. Ein harmloser, kleiner Banküberfall mit ungeladener Pistole, denkt Alex, würde ihr Problem lösen.

Réveil Sur Mars

CH/FR 2020, OV/df, 75', Regie: Dea Gjinovci, mit Furkan Demiri, Muharrem Demiri, Nurje Demiri, Resul Demiri

Filmkritik von Doris Senn

In Schweden werden seit rund zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche von Flüchtlingsfamilien Opfer eines seltsamen Phänomens: Zunehmend apathisch, fallen sie schliesslich in einen komaähnlichen Zustand, aus dem sie teils erst nach Jahren wieder aufwachen.

Revolutionary Road

USA/UK 2008, 118 Min., OV/df, Regie: Sam Mendes, mit Kate Winslet, Leonardo DiCaprio, Kathy Bates, Michael Shannon, Ryan Simpkins

Rezension von Walter Gasperi

Von einer Schauspielkarriere träumt die junge April, als sie Frank kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs kennen lernt. Doch nach dem ersten Auftritt sind diese Träume auch schon zerplatzt und zehn Jahre später lebt man mit zwei Kindern zwar materiell gut gestellt, aber illusionslos in einem properen Einfamilienhaus in einer uniformen amerikanischen Vorstadt. April hat aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben, plant nochmals einen Neustart und will mit der Familie nach Paris übersiedeln, doch dann wird sie erneut schwanger.

Ricky

FR 2009, 90 Min., F/d, Regie: François Ozon, mit: Sergi Lopez, Alexandra Lamy, Mélusine Mayance

Rezension von Cindy Hertach

Monotonie prägt den grauen Alltag der allein erziehenden Mutter Katie und ihrer kleinen Tochter: Gemeinsames Frühstück, Fahrt zur Schule und Fabrik, Fliessbandarbeit, Essen in der Kantine, Fliessbandarbeit, Rückkehr nach Hause, gemeinsames Abendessen. Es gibt nichts, was diesen tristen Ablauf durchbrechen könnte.

Riefenstahl

DE 2024, DE, 115', Regie: Andres Veiel, Dokumentarfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Mit einer Fülle von Archivmaterial zeichnet Andres Veiel ein komplexes Bild der Filmemacherin Leni Riefenstahl (1902 – 2003), die für die NS-Propagandafilme "Triumph des Willens" und "Olympia" verantwortlich zeichnet, aber bis zu ihrem Lebensende jede Involvierung ins NS-Regime von sich wies.

Rien À Foutre

BE/FR 2021, OV/df, 112', Regie und Drehbuch: Emmanuel Marre, Julie Lecoustre, mit Adèle Exarchopoulos, Alexandre Perrier, Mara Taquin

Filmkritik von Walter Gasperi

Emmanuel Marre und Julie Lecoustre verbinden die schonungslose quasidokumentarische Schilderung der Arbeitsbedingungen bei einer Billig-Airline mit einem Familiendrama. – Herausragend in der Hauptrolle: Adèle Exarchopoulos.

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Rietland

NL/BE 2025, OV/df, 111', Regie: Sven Bresser, mit Gerrit Knobbe, Loïs Reinders, Lola van Zoggel

Filmkritik von Walter Gasperi

Ein alter Bauer entdeckt in seinem im Norden der Niederlande gelegenen Schilffeld die Leiche einer jungen Frau. Die Ermittlungen der Polizei spielen in Sven Bressers fesselndem Mix aus Thriller und psychologischem Drama aber kaum eine Rolle, vielmehr baut der Niederländer durch brillante Bildsprache und Sounddesign durchgängig eine latente, aber nie wirklich greifbare Stimmung der Bedrohung und Verunsicherung auf.

Rifkin's Festival

US/ES/IT 2020, OV/df, 92', Regie: Woody Allen, mit Gina Gershon, Wallace Shawn, Louis Garrel, Steve Guttenberg, Christoph Waltz

Filmkritik von Walter Gasperi

Woody Allen erzählt in seinem 49. Film vor dem Hintergrund des Filmfestivals von San Sebastian von den die Eheproblemen eines amerikanischen Filmprofessors und feiert gleichzeitig melancholisch die große Zeit des europäischen Autorenfilms. Die eigentliche Geschichte ist dünn, doch die liebevollen Zitate von Klassikern wie "Jules et Jim" und "Das siebente Siegel" entschädigen dafür.

Road's End In Taiwan

CH/TW 2025, OV/df, 91', Regie: Maria Nicollier, mit Pierre-Antoine Dubey, Rhydian Vaughan, Elliot Malvezzi

Als ihre Nachbarin zur Entbindung ins Krankenhaus muss, erklärt sich Sandra, eine alleinstehende Buchhändlerin Mitte 50 bereit, auf den kleinen Sohn aufzupassen, obwohl sie mit Kindern wenig anzustellen vermag. 

Röbi Geht

CH 2023, CH-Dial., 84', Regie: Heidi Schmid und Christian Labhart, Dokumentarfilm mit Röbi Widmer-Demuth

Röbi wird bald sterben. Seine Lebenserwartung liegt zwischen einem Monat und einem Jahr, ein heimtückischer Krebs hat die Lunge befallen. Das weiss er seit zwei Monaten, als er wegen Rückenschmerzen zum Arzt ging. Chemotherapie oder Bestrahlung will er nicht, sie würden den Tod lediglich für kurze Zeit hinausschieben.

Rojo

AR/BR/FR/NL/DE 2018, OV/df, 110 Min., Regie: Benjamín Naishtat, mit Dario Grandinetti, Alfredo Castro, Diego Cremonesi, Andrea Frigerio

Der angesehene Rechtsanwalt Claudio Mora sieht aus wie ein Mann, der nichts zu verbergen hat. Er führt mit seiner Frau und seiner Tochter ein beschauliches Leben in der argentinischen Provinz. Man schreibt das Jahr 1975.

Roofman

US 2025, OV/df, 126', Regie: Derek Cianfrance, mit Channing Tatum, Kirsten Dunst, Juno Temple

Filmkritik von Walter Gasperi

Derek Cianfrance erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des Serieneinbrechers Jeffrey Manchester, der sich nach einem Gefängnisausbruch über Monate in einem Spielzeugladen versteckt, als unaufgeregten Mix aus Komödie und Drama mit gesellschaftskritischen Akzenten.

Rosalie Blum

FR 2015, OV/d, 95 Min., Regie: Julien Rappeneau, Noémie Lvovsky, Kyan Khojandi, Alice Isaaz, Anémone, Philippe Rebbot

Vincent kennt sein Leben in- und auswendig… meint er zumindest.

Rotzbub

AT 2021, D, 85', Regie: Marcus H. Rosenmüller, Santiago López Jover, Animationsfilm

Beim Wirten in Siegheilkirchen sitzt ein Rotzbub und zeichnet die nackerte Fleischhauerin. Die Bilder erregen den ganzen Ort, der Rotzbub heißt Manfred Deix und hat Talent.

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Roubaix, Une Lumière

FR 2019, F/d, 119 Min., Regie: Arnaud Desplechin, mit: Roschdy Zem, Sara Forestier, Léa Seydoux

Filmkritik von Daniel Eschkötter

Roubaix, une lumière, ein irgendwie konventioneller Polizeifilm kann sicher nicht so heissen. Aufklärung und Erleuchtung statt einer Ermittlung. Aber um Ermittlungen geht es durchaus in Arnaud Desplechins neuem Film: Weihnachtszeit, das verarmte Roubaix in Nordfrankreich, nach Belgien kann man rüberschauen, die Dardennes lassen grüssen, zumindest scheinbar; ein Polizeirevier, viel Grenzverkehr, krimineller und anderer.

Ruby Sparks

USA 2012, 104 Min., E/d, Regie: Jonathan Dayton & Valerie Faris

Calvin (Paul Dano) ist ein junger Schriftsteller, der gleich zu Beginn seiner Karriere einen phänomenalen Bucherfolg hatte, aber seitdem mit dem Schreiben hadert. Privat ist er ein totaler Einzelgänger und sein Liebesleben quasi nicht existent.
Eines Tages hat Calvin eine zündende Idee und schreibt wieder Tag und Nacht. Fokus seiner neuen Geschichte ist die fiktive Person Ruby Sparks (Zoe Kazan), die er aus seiner Fantasie entstehen lässt und die ihn zu neuen literarischen Höhen inspiriert.
Als Ruby aber plötzlich zu Hause auf seiner Couch sitzt und in seiner Küche kocht als wäre sie real, muss Calvin völlig überrascht feststellen, dass seine geschriebenen Worte irgendwie zum Leben erwacht sind….

Rumba

BE/FR 2008, 77 Min., F/d, Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy, mit Dominique Abel, Fiona Gordon, Philippe Martz

Pressetext

Fiona und Dom sind unsterblich ineinander verliebt. Ihre grösste Leidenschaft ist es, Rumba zu tanzen. Das Haus voller Trophäen und den Blick voller Liebe erwarten sie nichts sehnlicher, als nach getaner Arbeit in Kleid und Anzug zu schlüpfen und dem sinnlichen Rhythmus zu verfallen. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Und danach ist ihr Leben nicht mehr wie es war ...
(Filmcoopi)

Rusalka - Mermaid

Russland 2007, 115 Min., OV/df, Regie: Anna Melikian, mit Masha Shalaeva, Yevgeniy Tsyganov, Maria Sokova, Albina Yevtushevskaya, Irina Skrinichenko

Pressetext

Alisa wurde in ein Heim gesteckt, weil sie eines Tages beschlossen hatte, nicht mehr zu reden. Alles war ihr zu blöd. Und jetzt setzt sie ihre magischen Kräfte ein und lässt ihr Dorf am Meer wegblasen. Damit landet sie mit Mutter und Grossmutter dort, wo es die Heimatlosen hintreibt - in der Grossstadt, und das heisst in Russland: In einem boomenden Moskau.

Så ock på jorden - Heaven on Earth

SE 2015, 134 Min., OV/df, Regie: Kay Pollak, mit Frida Hallgren, Jakob Oftebro, André Sjöberg

Eine bewegende und humorvolle Geschichte über Liebe, Tanz, Musik und deren Macht, Menschen zu verwandeln. HEAVEN ON EARTH ist eine unabhängige Fortsetzung des Oscar-nominierten Riesenerfolgsfilms AS IT IS IN HEAVEN.

Safari

AT 2016, D, 90 Min., Regie: Ulrich Seidl, Dokumentarfilm mit Gerald Eichinger, Eva Hofmann, Manuel Eichinger, Tina Hofmann, Manfred und Inge Ellinger, Marita und Volker Neemann, Markolf Schmidt, Eric Müller

In den Weiten der afrikanischen Wildnis, dort, wo Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heimisch sind, gehen Touristen auf die Jagd. Sie fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch.

Sagrada - El misteri de la creacio

CH 2012, 93 Min., OV/df, Regie: Stefan Haupt, mit Jordi Bonet, Etsuro Sotoo

Die «Sagrada Família» in Barcelona: ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen Architekten, Antoni Gaudí, einer riesigen Familie von Mitwirkenden und einer Geschichte voller Abgründe und Höhenflüge.

Salonica

CH 2008, 87 Min., OV/df, Regie: Paolo Poloni, mit Moishe Bourla, Sofia Leviti, Yaacov

Pressetext

Der Film handelt von Thessaloniki und zeigt Aspekte eines unbekannten Griechenlands.

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Salt Of This Sea - Milh Hadha Al-Bahr

F/Palästina/CH/BE/USA/NL/E 2008, 109 Min., OV/df, Regie: Annemarie Jacir, mit Suheir Hammad, Saleh Bakri, Riyad Ideis

Rezension von Irene Genhart

Was ist Heimat? Der Ort, an dem wir leben? Oder der Ort unserer Herkunft? Und was bedeutet Heimat für Migranten? Für die Nachkommen von Immigranten, die wie die Protagonistin dieses Langfilmdebüts von Annemarie Jacir unabhängig ihrer Herkunft als Amerikaner gelten?

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