Sitting next to Zoe

CH 2014, 88 Min., OV/df, Regie: Ivana Lalović, mit Lea Bloch, Runa Greiner, Bettina Stucky, Roeland Wiesnekker

Sitting next to Zoe erzählt eine atmosphärische Sommergeschichte von zwei jungen Frauen, ihrer Freundschaft, ihren Träumen und der ersten Liebe.

Slumdog Millionaire

UK/Indien 2008, 120 Min., OV/df, Regie: Danny Boyle, mit Dev Patel, Irrfan Khan, Anil Kapoor, Madhur Mittal

Rezension von Irene Genhart

Es ist eine dieser unglaublichen Glückspilz-Geschichten, wie man sie üblicherweise in Klatschspalten findet, die der Brite Danny Boyle in seinem neunten Kinospielfilm auftischt.

Slumming

A/CH 2006, 96 Min., D, Regie: Michael Glawogger, mit Paulus Manker, August Diehl, Michael Ostrowski, Pia Hierzegger

Pressetext

Kallmann ist Quartalsäufer ... Er zieht durch die Stadt, belehrt dabei lautstark seine Umgebung und versucht, den Passanten seine Gedichte zu verkaufen.

Small Crime - Mikro eglima

GR 2009, 85 Min., OV/df, Regie: Christos Georgiou, mit Aris Servetalis, Viki Papadopoulou, Antonis Katsaris

Pressetext

Auf einer beschaulichen griechischen Insel laufen Diensteifer und Ehrgeiz eines jungen Polizisten ins Leere, bis sich sein Schnüffler-Talent an einem mysteriösen Todesfall bewähren kann und er sich statt als Nervensäge als Held qualifizieren kann. Leicht surreal angehauchte Provinz-Groteske, die sich nicht sonderlich originell, aber doch liebenswert-entspannt zur romantischen Liebeskomödie entwickelt.
(Filmdienst)

Snijeg - Snow

Bosnien und Herzegowina 2008, 99 Min., OV/df, Regie: Aida Begic, mit Zana Marjanovic, Jasna Ornela Bery, Sadzida Setic, Vesna Masic

Rezension von Christine Stark

„Babu (Papa)“ ruft die junge Frau, und ihre Augen leuchten, als sie errät, wen die Mutter gerade imitierte. Den anderen ist anzusehen, dass dies keine gute Idee war; so ist der Abend auch schnell vorbei. Die Kamera fährt die Gesichter der Anwesenden ab, und schon ist man mittendrin, in der bosnischen Dorfgemeinschaft oder besser in dem, was von ihr übrig blieb: Sechs Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, ein alter Mann und fünf Kinder.

Snowden

US 2015, OV/df, 135 Min., Regie: Oliver Stone, mit Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Zachary Quinto, Tom Wilkinson, Scott Eastwood, Timothy Olyphant, Nicolas Cage, Melissa Leo

Verräter oder Held. Was trieb Edward Snowden dazu, geheime NSA-Dokumente zu veröffentlichen? War ihm bewusst, welchen Preis er dafür zahlen würde?

Sohn meines Vaters

CH 2018, CH-Dial., 89 Min., Regie: Jeshua Dreyfus, mit Dimitri Stapfer, Dani Levy, Miriam Joya Strübel, Sibylle Canonica, Katja Kolm

Simon pflegt eine Hassliebe zu seinem Vater. Als die Eltern in die Ferien fahren, beginnt er ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Geliebten des Vaters und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.

Son Of Rambow

UK 2007, 96 Min., OV/df, Regie: Garth Jennings, mit Bill Milner, Will Poulter, Jules Sitruk

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Ein langer Sommer in den frühen 80er Jahren. Der elfjährige Will (Bill Milner), streng gläubig erzogen, wächst in einer Welt auf, in der Filme und Musik verboten sind. Eines Tages tritt der Schulrabauke Lee Carter (Will Poulter) in sein Leben und verändert mit einer Raubkopie von „Rambo" für immer alles.

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Song to Song

US 2016, 145 Min., Regie: Terrence Malick, mit Cate Blanchett, Natalie Portman, Rooney Mara, Michael Fassbender, Ryan Gosling

Musikproduzent Cook ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Persönlichkeit der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren grossen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV kennenlernt und sie sich ineinander verlieben.

Songs Of Love And Hate

CH 2010, 89 Min., D, Regie: Katalin Gödrös, mit Jeroen Willems, Sarah Horváth, Ursina Lardi, Joel Basman

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Gerade war sie noch ein Mädchen. Nun ist Lilli zur jungen Frau geworden. Neuerdings wird bei ihr zu Hause die Badezimmertüre geschlossen. Und ihr Vater meidet es, mit Lilli herumzutollen wie er es mit ihrer kleineren Schwester tut.

Sonhos De Peixe

BRA 2006, 108 Min., OV/df, Regie: Kirill Mikhanovsky, mit José Maria Alves, Rubia Rafaelle, Chico Diaz, Phellipe Haagensen

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Brasilien, ein kleines Dorf am Meer. Da lebt der junge Fischer Jusce, der in 30 Metern Tiefe nach Hummer taucht und von Ana träumt, die er nach Feierabend trifft. Sie wiederum träumt davon, das Dorf zu verlassen, um die Welt zu entdecken. Jusce will die Welt für Ana ins Dorf holen und sorgt für eine grosse Attraktion. Kirill Mikhanovsky siedelt seine Liebesgeschichte um den Taucher an der Küste an und spielt mit Bild und Ton, die sich auf provokante Art und Weise ineinander verflechten.

Sonita

CH/D/IR 2015, 91 Min., OV/df, Regie Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami, mit: Sonita Alidazeh

Sonita ist 18 Jahre alt. Ihr Traum ist es, Rapperin zu werden und so bekannt zu sein wie Rihanna und Michael Jackson zusammen.

Sorda

ES 2025, OV/df, 99', Regie: Eva Libertad, mit Miriam Garlo, Alvaro Cervantes, Elena Irureta

Filmkritik von Walter Gasperi

Eva Libertad versetzt die Zuschauer:innen in ihrem ganz im Alltäglichen verhafteten, unaufgeregten zweiten Spielfilm intensiv in die Wahrnehmungswelt einer Gehörlosen und vermittelt berührend das Gefühl der Ausgrenzung in einer Welt der Hörenden: Ein in seinem genauen Blick und seiner zurückhaltenden Inszenierung lange nachwirkendes Filmerlebnis, das für die Situation von Gehörlosen sensibilisiert.

Sorry We Missed You

GB/FR/BE 2019, 100 Min., OV/df, Ken Loach, mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor

Filmkritik von Tereza Fischer

Gemäss seinem Drehbuchautor Paul Laverty soll Ken Loach einmal gesagt haben, ein Film sei wie ein Eisberg; man sehe nur einen kleinen Teil und spüre dabei doch seine ganze Masse unter der Oberfläche. Mit Sorry We Missed you ist es dem Altmeister des sozialengagierten britischen Kinos wieder einmal mit Bravour gelungen, uns diese in seiner Grösse unheimliche und gefährliche Masse spüren zu lassen.

Sorry, Baby

US 2025, OV/df, 103', Regie: Eva Victor, mit Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi

Agnes, einst eine herausragende Studentin und inzwischen Juniorprofessorin an ihrer Uni in Massachusetts, führt ein zurückgezogenes Leben im ländlichen New England.

Sie und ihr Nachbar sind sich nähergekommen, aber richtig verstanden fühlt sie sich nur von ihrer besten Freundin und ehemaligen Mitbewohnerin Lydie, die in New York lebt und sie ab und zu besucht.

Soul Kitchen

D 2009, 100 Min., D, Regie: Fatih Akin, mit Moritz Bleibtreu, Adam Bousdoukos, Birol Ünel, Monica Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring

Rezension von Irene Genhart

Eigentlich kann sich der Deutschgrieche Zinos - hübsch und charismatisch: Adam Bousdoukos - ja gar nicht beklagen. Er ist so dreissig, hat eine kluge und hübsche Freundin aus gutem Haus. Zudem betreibt er in einer alten Fabrikhalle im Hamburger Vorortviertel Wilhelmsburg seit einigen Jahren ein eigenes Lokal, eben das „Soul Kitchen“, das zwar nicht ganz bombig läuft, jedoch genug zum Leben abwirft.

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Space Tourists

CH 2009, 98 Min., OV/df, Regie: Christian Frei, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Er gehöre zur Generation jener, die die Mondlandung der Amerikaner vor vierzig Jahren mit Begeisterung mitverfolgt hätten, sagt Christian Frei („War Photographer“) zur Grundidee seines neuesten Dokumentarfilms und betont damit seine Faszination für die Raumfahrt seit jenen Kindertagen. Den alten Menschheitstraum, als gewöhnlicher Tourist einmal ins Weltall fliegen zu können, erfüllt sich die Amerikanerin Anousheh Ansari für einen Fugpreis von 20 Millionen Dollar.

Sparrows

IS/DK/KR 2015, OV/df, 99 Min., Regie: Rúnar Rúnarsson, mit Atli Oskar Fjalarsson, Ingvar E. Sigursson, Kristbjörg Kjeld

San Sebastian Filmfestival: Concha de oro für Bester Film, Sao Paulo Film Festival: Bester Film

Sechs Jahre nach der Scheidung seiner Eltern kehrt der 16-jährige Ari in sein Heimatdorf im rauen Nordwesten Islands zurück.

Spartiates

CH 2015, 83 Min., F/d, Regie: Nicolas Wadimoff, Dokumentarfilm

Der 24-jährige Yvan Sorel lässt sich nicht beeindrucken von den Gangs, die Marseilles «Quartiers Nord» beherrschen. Ohne fremde Hilfe hat der Berufskampfsportler hier einen Club für Mixed Martial Arts (MMA) aufgebaut.

Spotlight

US 2015, OV/df, 126 Min., Regie: Thomas McCarthy, mit Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Stanley Tucci, Brian d'Arcy James, Billy Crudup, James Sheridan

Boston 2001. Marty Baron (Liev Schreiber) soll als neuer Chefredaktor die renommierte Tageszeitung «Boston Globe» wieder auf Kurs bringen.

Staatenlos

CH 2016, OV/df, 96 Min., Regie: Erich Schmid, Dokumentarfilm

Klaus Rózsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt.

Star

R 2014, 128 Min., OV/df, Regie: Anna Melikian, mit Tina Dalakischwili, Severija Janushauskaite, Pawel Tabakow

Mascha ist bereit, alles zu opfern, um gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen und Filmstar zu werden. Sie ist nicht besonders begabt, dafür sehr optimistisch.

Stellet Licht

MEX/FR/NL 2007, 135 Min., OV/df, Regie: Carlos Reygadas, mit Cornelio Wall Fehr, Elizabeth Fehr, Miriam Toews, Peter Wall

Pressetext

Die Geschichte einer verbotenen Liebe in einer Mennonitengemeinde im Norden Mexikos.

Still Walking - Aruitemo, aruitemo

JP 2008, 114 Min., OV/df, Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Hiroshi Abe, Yui Natsukawa, You, Kazuya Takahashi, Kirin Kiki, Yoshio Harada

Rezension von Stefan Volk

Wie jedes Jahr versammeln sich die Yokoyamas am Todestag des ältesten Sohns im Haus der Eltern. Vor fünfzehn Jahren war Junpei gestorben, als er einem Jungen im Meer das Leben gerettet hatte. Jetzt reist Junpeis Schwester mit ihrer Familie ebenso zum gemeinsamen Gedenken an wie Ryota, der jüngere Bruder des Toten, mit Frau und Stiefsohn.

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Stiller

CH 2025, D, 99', Regie: Stefan Haupt, mit Sven Schelker, Albrecht Schuch, Paula Beer

Filmkritik von Walter Gasperi

Stefan Haupts Verfilmung von Max Frischs 1954 erschienenem Roman überzeugt mit starker Besetzung und sorgfältiger Ausstattung, lässt aber abgesehen von einer Straffung des Romans einen eigenen Ansatz vermissen.

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