Race

US 2016, OV/df, 116 Min., Regie: Stephen Hopkins, mit Stephan James, Jason Sudeikis, Eli Goree

Ohio, 1934. Der schwarze Ausnahme-Athlet Jesse Owens trainiert unter seinem Coach Larry Snyder, der ihn auf die Olympischen Spiele in Berlin vorbereiten will.

Rafiki

KE 2018, OV/df, 82 Min., Regie: Wanuri Kahiu, mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Jimmi Gathu, Nini Wacera

Filmkritik von Doris Senn

«Endlich siehst du aus wie eine richtige Frau!», meint Kenas Mutter, als ihre Teenagertocher sich widerwillig in ein Kleid stecken lässt. Kena trägt lieber Hosen, Shirt und Mütze, fährt Skateboard und hängt mit den Jungs rum – vor allem mit Blacksta, ihrem besten Kumpel, der heimlich in sie verliebt ist.

Ramen Shop

SG/JP/FR 2018, OV/df, 89 Min., Regie: Eric Khoo, mit Takumi Saitoh, Seiko Matsuda, Tsuyoshi Ihara

Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant.

Rara

CL 2016, OV/df, 90 Min., Regie: Pepa San Martin, mit Mariana Loyola, Agustina Muñoz, Julia Lubbert, Emilia Ossandon, Daniel Muñoz, Sigrid Alegría

Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist.

Räuberinnen

CH 2008, 90 Min., CH-Dialekt, Regie: Carla Lia Monti, mit Nina Bühlmann, Myriam Muller, Alexandra Prusa, Nils Althaus, Hans-Peter Ulli

Rezension von Geri Krebs

In einer grauen Vorzeit, als grausame Adlige noch auf trutzigen Burgen hinter meterdicken Mauern herrschten, soll die junge blonde Emily mit dem fetten Meinrad von Bock, dem debilen Sohn des perversen Fürsten, verheiratet werden. So zumindest will es Katharina, Emilys hartherzige Mutter, die als verarmte Landadelige und begnadete Intrigantin gegen den sozialen Abstieg ankämpft.

Raving Iran

CH 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Susanne Regina Meures, mit Anoosh, Arash

Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans wachsender Underground-Technoszene. Müde und desillusioniert vom ewigen Versteckspiel vor der Polizei und ihrer stagnierenden Karriere, organisieren sie unter gefährlichen Umständen einen letzten ekstatischen Rave in der Wüste.

Reading Lolita In Tehran

IT/IL 2025, OV/df, 108', Regie: Eran Riklis, mit Golshifteh Farahani, Zar Amir, Mina Kavani

Filmkritik von Walter Gasperi

Eine Exil-Iranerin kehrt während der Islamischen Revolution 1979 aus den USA in ihre Heimat zurück, um an der Universität von Teheran englische Literatur zu unterrichten, wird aber zunehmend mit der Unterdrückung der Frauen konfrontiert: Eran Riklis´ sorgfältige, aber auch kantenlose Verfilmung der Memoiren von Azar Nafisi lebt vor allem von seiner großartigen Hauptdarstellerin Golshifteh Farahani.

Reas

AR/DE/CH 2024, OV/df, 83', Regie: Lola Arias, Dokumentarfilm

Yoselis Rücken ziert ein Tattoo des Eiffel­turms. Sie träumt davon, nach Paris zu reisen, doch am Flug­hafen wird sie wegen Drogen­han­dels verhaftet.

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Rebelle - War Witch

CDN 2012, 90 Min., OV/df, Regie: Kim Nguyen, mit Rachel Mwanza, Alain Bastien, Serge Kanyinda

Das unerhört kraftvoll und sensibel erzählte Schicksal einer Kindersoldatin. Komona, ein 14-jähriges Mädchen, erzählt dem ungeborenen Baby, das in ihr heranwächst, die Geschichte ihres Lebens... Seit zwei Jahren kämpft sie als Kindersoldatin in der Armee - unfreiwillig.

Recycling Lily

CH 2012, 95 Min., CH-D, Regie: Pierre Monnard, mit Bruno Cathomas, Johanna Bantzer, Luna Dutli, Monica Gubser

Der stille Einzelgänger Hansjörg Stähli ist Müllinspektor eines malerischen Städtchens und achtet peinlich genau darauf, dass sich alle an die Regeln halten. Nichts ist ihm wichtiger als Sauberkeit - ausser vielleicht die Kellnerin Lily Frei, in die er unsterblich verliebt ist.

Refugiado

ARG 2014, 93 Min., OV/df, Regie: Diego Lerman, mit Maria Lubos, Valentina García Guerrero, Julieta Díaz

Der Junge Matias und seine Mutter Laura verlassen in Panik die Wohnung, in der sie leben, nachdem die Frau einmal mehr von ihrem Mann geprügelt wurde. Häusliche Gewalt nennt man das, und man weiss, dass sie verbreiteter ist, als man denkt. Matias ist achtjährig und Laura wieder schwanger.

Regilaul - Lieder aus der Luft

CH 2011, 104 Min., OV/df, Regie: Ulrike Koch, Dokumentarfilm

Pressetext

Die auf acht Silben basierenden Regi-Lieder entstammen dem alten finno-ugrischen Weltbild und sind Nährboden für die berühmte estnische Gesangskultur. Ihr eindringlich monotoner Klang besitzt geheimnisvolle Kraft und beflügelt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln und neuen Formen der Umsetzung.

Reise der Schatten

CH 2024, Ohne Dialog, 87', Regie: Yves Netzhammer, Animationsfilm

Eine scheinbar idyllische Liebesbegegnung entpuppt sich als Beginn einer surrealen Odyssee einer geschlechtslosen Figur.

«Reise der Schatten» reflektiert, was den Menschen im technologischen Zeitalter zum Menschen macht.

Religulous

USA 2008, 100 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Larry Charles, mit Bill Maher

Pressetext

Der bekannte amerikanische Komiker und politische Humorist Bill Maher fordert geschickt christliche, muslimische und jüdische Extremisten heraus, in dem er ihre festgefahrenen Weltbilder ankratzt: "Gott hat Homosexuelle erschaffen, der Mensch die Bibel." Maher macht sich auf den Weg nach Rom, Jerusalem, Pakistan, London und viele andere Orte, um die Wahrheit zu finden. Was er jedoch antrifft, sind haarsträubende Pointen.

Reset Restart

CH 2015, CH-D/D/E/KOR, 88 Min., Regie: Judith Lichtneckert, Dokumentarfilm, mit Mischa Steiner

Mischa Steiner wird 1976 im Alter von 3 1/2 Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang.

Rester Vertical

FR 2016, OV/d, 98 Min., Regie: Alain Guiraudie, mit Damien Bonnard, India Hair, Raphaël Thierry

Festival de Cannes 2016, Compétition

Braucht ein Baby seine Mutter oder ist es auch beim Vater gut aufgehoben? Darf ein Mann seinen Schwiegersohn begehren? Ist Sterbehilfe mit Analsex vereinbar?

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Retour à Gorée

CH 2007, 108 Min., Regie: Pierre-Yves Borgeaud, mit Youssou N'Dour

Pressetext

Das musikalische Roadmovie «Retour à Gorée» erzählt von der Reise des afrikanischen Sängers Youssou N'Dour. Er folgt den Spuren der schwarzen Sklaven und ihrer Musik, dem Jazz.

Retour En Alexandrie

CH/EG 2023, F/d, 93', Regie: Tamer Ruggli, mit Nadine Labaki, Fanny Ardant, Manuela Biedermann

Nach mehr als 20 Jahren kehrt Sue aus der Schweiz in ihr Heimatland Ägypten zurück, weil ihre Mutter Fairouz im Krankenbett liegt. Vor der exzentrischen Aristokratin ist Sue als junge Erwachsene davongelaufen.

Revanche

A 2007, 121 Min., D, Regie: Götz Spielmann, mit Johannes Krisch, Ursula Strauss, Andreas Lust, Irina Potapenko

Rezension von Irene Genhart

Tamara kommt aus der Ukraine und verdingt sich in Wiens Rotlichtmilieu als Prostituierte. Alex ist ein Kleinkrimineller und der Handlanger ihres Chefs. Sie hat zu Hause eine Familie, er besucht bisweilen seinen auf einem abgelegenen Hof hausenden alten Opa. Heimlich sind Tamara und Alex ein Paar, träumen von einem besseren Leben zu zweit und wollen sich absetzen. Ein harmloser, kleiner Banküberfall mit ungeladener Pistole, denkt Alex, würde ihr Problem lösen.

Réveil Sur Mars

CH/FR 2020, OV/df, 75', Regie: Dea Gjinovci, mit Furkan Demiri, Muharrem Demiri, Nurje Demiri, Resul Demiri

Filmkritik von Doris Senn

In Schweden werden seit rund zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche von Flüchtlingsfamilien Opfer eines seltsamen Phänomens: Zunehmend apathisch, fallen sie schliesslich in einen komaähnlichen Zustand, aus dem sie teils erst nach Jahren wieder aufwachen.

Revolutionary Road

USA/UK 2008, 118 Min., OV/df, Regie: Sam Mendes, mit Kate Winslet, Leonardo DiCaprio, Kathy Bates, Michael Shannon, Ryan Simpkins

Rezension von Walter Gasperi

Von einer Schauspielkarriere träumt die junge April, als sie Frank kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs kennen lernt. Doch nach dem ersten Auftritt sind diese Träume auch schon zerplatzt und zehn Jahre später lebt man mit zwei Kindern zwar materiell gut gestellt, aber illusionslos in einem properen Einfamilienhaus in einer uniformen amerikanischen Vorstadt. April hat aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben, plant nochmals einen Neustart und will mit der Familie nach Paris übersiedeln, doch dann wird sie erneut schwanger.

Ricky

FR 2009, 90 Min., F/d, Regie: François Ozon, mit: Sergi Lopez, Alexandra Lamy, Mélusine Mayance

Rezension von Cindy Hertach

Monotonie prägt den grauen Alltag der allein erziehenden Mutter Katie und ihrer kleinen Tochter: Gemeinsames Frühstück, Fahrt zur Schule und Fabrik, Fliessbandarbeit, Essen in der Kantine, Fliessbandarbeit, Rückkehr nach Hause, gemeinsames Abendessen. Es gibt nichts, was diesen tristen Ablauf durchbrechen könnte.

Riefenstahl

DE 2024, DE, 115', Regie: Andres Veiel, Dokumentarfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Mit einer Fülle von Archivmaterial zeichnet Andres Veiel ein komplexes Bild der Filmemacherin Leni Riefenstahl (1902 – 2003), die für die NS-Propagandafilme "Triumph des Willens" und "Olympia" verantwortlich zeichnet, aber bis zu ihrem Lebensende jede Involvierung ins NS-Regime von sich wies.

Rien À Foutre

BE/FR 2021, OV/df, 112', Regie und Drehbuch: Emmanuel Marre, Julie Lecoustre, mit Adèle Exarchopoulos, Alexandre Perrier, Mara Taquin

Filmkritik von Walter Gasperi

Emmanuel Marre und Julie Lecoustre verbinden die schonungslose quasidokumentarische Schilderung der Arbeitsbedingungen bei einer Billig-Airline mit einem Familiendrama. – Herausragend in der Hauptrolle: Adèle Exarchopoulos.

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Rifkin's Festival

US/ES/IT 2020, OV/df, 92', Regie: Woody Allen, mit Gina Gershon, Wallace Shawn, Louis Garrel, Steve Guttenberg, Christoph Waltz

Filmkritik von Walter Gasperi

Woody Allen erzählt in seinem 49. Film vor dem Hintergrund des Filmfestivals von San Sebastian von den die Eheproblemen eines amerikanischen Filmprofessors und feiert gleichzeitig melancholisch die große Zeit des europäischen Autorenfilms. Die eigentliche Geschichte ist dünn, doch die liebevollen Zitate von Klassikern wie "Jules et Jim" und "Das siebente Siegel" entschädigen dafür.

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