Easy Virtue

GB 2008, OV/df, 93 Min., Regie: Stephan Elliott. Mit Jessica Biel, Ben Barnes, Kristin Scott Thomas, Colin Firth, Kimberley Nixon

Filmdienst

Die unerwünschte Heirat ihres Sohnes mit einer burschikosen Amerikanerin bringt eine standesstolze Engländerin, die die Gepflogenheiten des spleenigen britischen oberen Mittelstands verkörpert, derart in Rage, dass sie sich fortan einen Kleinkrieg mit ihrer ungeliebten Schwiegertochter liefert.

Echo

IS 2019, OV/df, 79', Regie: Rúnar Rúnarsson, mit Sigurmar Albertsson

In einer kargen Winterlandschaft brennt lichterloh ein altes Bauernhaus. Sein Besitzer hat es angezündet, weil neue Fertighäuser billiger kommen als eine Renovierung. Ein junges Mädchen versucht vergeblich, seinen Vater mit einem Klavierstück zu beeindrucken. Ein Junkie wird geduldig von zwei Sozialarbeiterinnen versorgt und mit einem Weihnachtsgeschenk bedacht. Ein Hund versteckt sich ängstlich vor dem Neujahrsfeuerwerk unter dem Sofa.

Eden

FR 2014, 131 Min., OV/d, Regie: Mia Hansen-Løve, mit Félix de Givry, Pauline Etienne, Greta Gerwig, Hugo Conzelmann, Bradly Corby

EDEN ist ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frühen 1990er-Jahre. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik-Szene ein, in ein flüchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immerwährenden Beats.

Effi Briest

D 2008, 117 Min., D, Regie: Hermine Huntgeburth, mit Julia Jentsch

Rezension von Andrea Lüthi

Auf Drängen ihrer Mutter heiratet die junge Effi den Baron von Innstetten, ohne ihn richtig zu kennen. Am neuen Wohnort fühlt sie sich einsam und rettet sich bald in eine Affäre mit dem Lebemann Major Crampas. Aber Jahre später kommt alles ans Licht.

Egoiste - Lotti Latrous

D/CH 2007, 92 Min., Regie: Stephan Anspichler, Dokumentarfilm

Pressetext

Was Lotti Latrous, Schweizerin des Jahres 2004, innerhalb der letzten neun Jahre mit ihrem Sterbehospiz für Aidskranke in der Elfenbeinküste geschaffen hat, basiert auf zahlreichen ernsthaften und schwerwiegenden Entscheidungen für ihr Leben. Die Mutter von drei Kindern, die ein erfülltes Familienleben führte, begann kritisch ihren eigenen Lebensweg zu hinterfragen, der für lange Zeit vom Ueberfluss und von luxuriösen Inhalten geprägt war.

Eine Ruhige Jacke

CH 2010, 76 Min., Dialekt, Regie: Ramòn Giger, Dokumentarfilm

Pressetext

Roman spricht seit sechsundzwanzig Jahren nicht. Er ist autistisch. Seine Freude am Filmen und Gefilmtwerden sowie seine Beziehung zu seinem Betreuer Xaver ermöglichen ihm, Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.

Einfach Leben

CH 2016, CH-Dialekt/f, 99 Min., Regie: Hans Haldimann, Dokumentarfilm mit Ulrico Stamani, SueSanna Russell, Katharina Lüthi

Ulrico, Sanna und Katharina versuchen, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten.

Eingeimpft

DE 2018, D, 95 Min., Regie: David Sieveking, Dokumentarfilm

Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern, Jessica und David, begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung und sie entwickelt sich prächtig.

Anzeige

Eisenberger - Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege

CH 2018, D, 94 Min., Regie: Hercli Bundi, Dokumentarfilm mit Christian Eisenberger

Kunst ist nur eine Etikette ohne jede Relevanz, sagt der österreichische Künstler Christian Eisenberger. Mit 40 Jahren hat er über 45'000 Werke geschaffen. Tausende davon liess er auf Strassen und Plätzen stehen.

El Baño del Papa

Uruguay 2007, 85 Min., OV/df, Regie: Enrique Fernández und César Charlone, mit César Troncoso, Virgina Méndez, Virginia Ruiz

Pressetext

Die Ankündigung des Papstbesuchs bewegt die EinwohnerInnen von Melo ganz besonders: der Papst wird nämlich seine Uruguay-Tournee in ihrer kleinen Stadt beginnen. Mehr als 50‘000 Personen werden erwartet. Die Bescheidensten unter diesen EinwohnerInnen denken, dass dieser Besuch wunderbar sein wird: für ihre Seele und für ihr Portemonnaie. Alle haben nur noch eine Idee im Kopf: der Menge, die zusammen kommt, um den Papst zu empfangen, Sandwichs und Getränke zu verkaufen.

El Botón de Nácar

CL 2015, 82 Min., SP/df, Regie Patricio Guzmán, Dokumentarfilm

Der Chilene Patricio Guzmán (Nostalgia de la luz) ist ein wunderbarer Erzähler. Sanft führt er uns durch seine Geschichten, die er dem Leben entnimmt und der Geschichte. In Nostalgia de la luz lud er uns ein in die Wüste und ins Universum. Dieses Mal sind es Patagonien und der Ozean. Chile hat 4300 Kilometer Küste, hat Vulkane, Berge und Gletscher. Guzmàn lauscht den Stimmen der Natur und jenen der Ureinwohner Patagoniens. Sein Film ist ein Gedicht.

El Buen Patrón

ES 2021, OV/df, 120', Regie: Fernando León de Aranoa, mit Javier Bardem, Manolo Solo, Sonia Almarcha

Filmkritik von Teresa Vena

Der Boss einer Fabrik für Industriewaagen möchte unbedingt einen lokalen Unternehmenspreis gewinnen. Dank einiger Hindernisse wird der Film zur humorvollen Sozialsatire.

El Clan

AR/ES 2015, 108 Min., OV/df, Regie: Pablo Trapero, mit Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich

Buenos Aires in den frühen 1980er-Jahren. Die Puccios wirken wie eine ganz normale, gutbürgerliche Familie.

El Jockey - Kill The Jockey

AR/MX/ES/DK/US 2024, OV/df, 107', Regie: Luis Ortega, mit Nahuel Pérez Biscayart, Úrsula Corberó, Mariana di Girolamo, Daniel Giménez Cacho

Remo war einst ein gefeierter Jockey. Doch sein exzessiver Lebensstil und Schulden bei der Mafia drohen sowohl seine Karriere als auch die Beziehung zu seiner Freundin Abril zu zerstören. 

El nido vacío

ARG 2008, 91 Min., OV/df, Regie: Daniel Burman, mit Oscar Martínez, Cecilia Roth, Arturo Goetz, Inés Efron, Eugenia Capizzano

Rezension von Geri Krebs

Seit seinem Erfolg mit „El abrazo partido“ vor vier Jahren hat sich der Argentinier Daniel Burman auf Familiengeschichten spezialisiert. Stand in jenem an der Berlinale preisgekrönten Werk eine Vatersuche im Zentrum, so ging es 2006 in „Derecho de familia“ um eine konfliktreiche Vater-Sohn-Beziehung.

El Niño Pez

ARG 2009, 96 Min., OV/df, Regie: Lucía Puenzo, mit Inés Efron, Mariela Vitale, Carlos Bardem

Rezension von Geri Krebs

Mit „XXY", einem Drama über eine intersexuelle Adoleszente, die nach dem Wunsch ihrer Mutter zur Frau umoperiert werden soll, machte Lucia Puenzo vor Jahresfrist Furore als eine der eigenwilligsten Stimmen innerhalb des vielfältigen jungen argentinischen Kinos.

Anzeige

El Orfanato

E 2007, 106 Min., OV/df, Regie: Juan Antonio Bayona, mit Belén Rueda, Fernando Cayo, Roger Princep, Geraldine Chaplin

Pressetext

Laura (Belén Rueda) hat die schönsten Jahre ihrer Kindheit in einem Waisenhaus an der spanischen Küste verbracht. 30 Jahre später kehrt Sie mit ihrem Ehemann Carlos (Fernando Cayo) und ihrem siebenjährigen Adoptivsohn Simon (Roger Príncep) an diesen Ort zurück, mit der Absicht, das verfallene Waisenhaus zu renovieren und ein Heim für geistig behinderte Kinder zu eröffnen.

El Otro

ARG 2007, 83 Min., OV/df, Regie: Ariel Rotter, mit Julio Chávez, María Onetto, María Ucedo, Inés Molina, Arturo Goetz, Osvaldo Bonet

Pressetext

Für den 46-jährigen Anwalt Juan Desouza scheint alles darauf hinzudeuten, dass er wie sein Vater ein Leben in Sicherheit und Wohlstand verbringen wird. Als ihm seine Frau mitteilt, vielleicht schwanger zu sein, und zugleich sein Vater schwer erkrankt, beginnt Juan über sein Dasein nachzudenken. Eine geschäftliche Reise verleitet ihn dazu, die Identität zu wechseln und das Leben dadurch aus anderer Perspektive neu zu sehen.

El Rey De San Gregorio

Chile/Schweiz 2005, 85 Min., OV/df, Regie: Alfonso Gazitúa Gaete, mit Pedro Vargas, María José Pargas, Gloria Münchmeyer, Giselle Demelchiore, José Miguel Jiménez

Pressetext

"El Rey De San Gregorio" ist eine Geschichte über die reine und simple Liebe. Der Film erzählt vom Leben von Pedro Vargas - der sich selber spielt -, einem 30 Jahre alten Mann, der im Elendsviertel von San Gregorio wohnt und sowohl physisch als auch psychisch benachteiligt ist, da er eine leichte Behinderung aufweist. Dies hält ihn jedoch keineswegs davon ab, die Hauptfigur dieser wunderschönen Liebesgeschichte zu sein, zusammen mit seiner "Prinzessin" Cati, die psychisch schwer behindert ist.

El Secreto de Wakolda

ARG 2013, 93 Min., OV/df, Regie: Lucía Puenzo, mit Florencia Bado, Alex Brendemühl, Diego Peretti

Die 12-jährige Lilith zieht 1960 mir ihrer Familie nach Bariloche, denn in der argentinischen Stadt möchten ihre Eltern ein Hotel eröffnen. Auf der Fahrt dorthin machen sie die Bekanntschaft mit Helmut Gregor, einem freundlichen deutschen Arzt. Dieser schliesst sich nicht nur gerne der Reisegemeinschaft an, sondern wird in Bariloche auch zum ersten Dauergast der neuen Pension.

El tiempo nublado

PAR/CH 2014, 92 Min.,OV/df, Regie: Arami Ullon, Dokumentarfilm

Solange sich Arami erinnern kann, leidet ihre Mutter an Epilepsie und Parkinson. Von Kindheit an musste sie sich um sie kümmern, erst vor zehn Jahren gelang Arami die Abnabelung. Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund Patrick in der Schweiz.

Eldorado

BE 2008, 80 Min., F/d, Regie: Bouli Lanners, mit Bouli Lanners, Fabride Adde, Philippe Nahon, Didier Toupy, Françoise Chichér

Rezension von Stefan Volk

„Wenn ich nicht Jesus Christus bin, soll mich auf der Stelle der Blitz treffen“, sagt der weissbärtige Hippie im Prolog zu Bouli Lanners’ „Eldorado“. Und fügt dann noch hinzu, er habe aber nicht vor, sich wieder ans Kreuz schlagen zu lassen. Danach verschwindet er. Und kehrt nicht wieder. Eins ist nach diesem Auftritt aber schon mal klar, die Zuschauer dürfen sich auf Aussergewöhnliches gefasst machen.

Electric Fields

CH 2024, D/f, 80', Regie: Lisa Gertsch, mit Julia Jentsch, Michael Neuen­schwander, Sophie Hutter

Filmkritik von Walter Gasperi

In Lisa Gertschs beim heurigen Max Ophüls-Preis als bester Spielfilm ausgezeichneten Abschlussfilm bricht in sechs Episoden das Unerklärliche in die alltägliche Welt herein: Ein durch originelle Ideen, lakonische Erzählweise und bestechende Schwarzweißfotografie beeindruckendes Debüt.

Electroboy

CH 2014, 113 Min., OV/df, Regie: Marcel Gisler, mit Florian Burkhardt, Dokumentarfilm

You can get it if you really want. Wenn dieser Satz auf jemanden zutrifft, dann auf Florian Burkhardt. Er hat fast alles erreicht, was er wollte. Nur nicht das, was ihm am Wichtigsten war: Sich selbst zu entkommen.

Anzeige

Elena

R 2012, 109 Min., OV/df, Regie: Andrei Zvyagintsev, mit: Andrey Smirnov, Nadezhda Markina, Elena Lyadova

Elena und Vladimir sind ein älteres Ehepaar, die beide Kinder aus erster Ehe haben. Während er ein wohlhabender, aber gefühlskalter Mann ist, stammt sie aus bescheidenen Verhältnissen.

Powered by eZ Publish™ CMS Open Source Web Content Management. Copyright © 1999-2024 7x (except where otherwise noted). All rights reserved.