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22. Zurich Film Festival (24.9. – 4.10. 2026): Eine Vorschau von Walter Gasperi

22. Zurich Film Festival (24.9. – 4.10. 2026): Eine Vorschau von Walter Gasperi

Das 22. Zurich Film Festival (24.9. – 4.10.2026) präsentiert auch heuer wieder mit 133 Filmen, darunter 46 Welt- und Europapremieren in den verschiedenen Sektionen ein umfangreiches Programm. Dazu werden auch heuer wieder von Julianne Moore über Naomie Watts und Juliette Binoche bis Casey Affleck und Willem Dafoe zahlreiche Stars erwartet. – Der Kartenvorverkauf startet am Montag, dem 14. September.

Entsprechend dem Motto der heurigen Ausgabe "Dream Big" sollen besonders viele Filme mit inspirierenden positiven Vorbildern gezeigt werden. Eröffnet wird so das 22. Zurich Film Festival mit der Europapremiere von Jennifer Peedoms historischem Abenteuerfilm "Tenzing", der erzählt, wie der Sherpa Tenzing Norgay Mitglied der britischen Everest-Expedition 1953 wurde und gemeinsam mit Edmund Hillary erstmals den Gipfel des höchsten Bergs der Welt erreichte.

Wie zu diesem Opening neben der australischen Regisseurin auch die Stars Tom Hiddleston und Willem Dafoe nach Zürich kommen werden, so werden speziell mit der Verleihung von Ehrenpreisen auch weitere berühmte Gäste an die Limmat gelockt. Während Julianne Moore so mit dem Golden Icon Award ausgezeichnet wird, erhalten John Turturro, der in der Taschendiebkomödie "The Only Living Pickpocket in New York" brilliert, Naomi Watts, Luna Wedler und die französische Schauspielerin Leïla Bekhti einen Golden Eye Award.

Dazu kommen unter anderem der Life Achievement Award für Richard Linklater, dem in Kooperation mit dem Filmpodium Zürich auch eine Retrospektive gewidmet ist, und der "A Tribute To … Award" an Martin McDonagh, von dem selbstverständlich auch sein neuer Film "Wild Horse Nine" gezeigt wird.

Aber auch die "Gala-Premieren" werden vielfach von Filmemacher:innen und Schauspieler:innen begleitet. Direkt vom Filmfestival Venedig kommen so Florian Zellers Thriller "Bunker", Casey Afflecks Mystery-Drama "Company", Lee Chang-Dongs Drama "Possible Love" und "Ink", in dem Danny Boyle vom Aufstieg der britischen Zeitung "The Sun" zum erfolgreichen Boulevard-Blatt erzählt.

Sehr präsent ist auch das deutsche Kino mit Weltpremieren von Andreas Dresens Liebesfilm "Alte Liebe", Doris Dorries "Frau Winkler verlässt das Haus" und Frauke Finsterwalders "Eurotrash". Potentielle Oscar-Kanditen kann man mit Peter Farrellys "I Play Rocky", der vom Aufstieg Sylvester Stallones zum Star erzählt, und Jesse Eisenbergs bei seiner Premiere in Telluride gefeiertem "The Debut" entdecken.
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