Kino-Konzert mit Live-Musik FAUST - EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE F.W. Murnau, Deutschland 1926 │Do 15.10. 18:30 │Kino Filmpodium Zürich, Nüschelerstr. 11
von: FilmpodiumZH; aufgeschaltet am 09.10.2026 09:48
Live-Musik: Arovane (Elektronik)
«Von der Korrumpierbarkeit der menschlichen Seele überzeugt, schliesst der böse Geist Mephisto mit dem Erzengel Gabriel eine Wette ab, dass er Gott die Seele des alten Gelehrten Faust abringen werde. Ohnmächtig und verzweifelt muss Faust dem Sterben seiner von der Pest bedrohten Mitbürger zusehen und verschreibt sich dem Verführer Mephisto, der ihm zu Jugend, Reichtum und Macht verhilft. Im Gegenzug entsagt Faust Gott und seinen himmlischen Heerscharen, worauf er immer übermütiger wird und eine erst im Tod endende Abwärtsspirale ihren Lauf nimmt. In seiner Bearbeitung des Faust-Stoffes übernimmt Friedrich Wilhelm Murnau Elemente aus der ‹Historia von Doktor Johann Fausten› sowie aus Marlowes und Goethes Dramen und gibt der Geschichte eine neue, durchaus eigenwillige Wendung. Verstrickt in den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Schatten gibt es nur ein Mittel für den Ausgang des Menschen aus dem religiösen Mittelalter in die helle Moderne: die Liebe.» (IOIC)
In Kooperation mit dem IOIC (Institute of Incoherent Cinematography)
«Von der Korrumpierbarkeit der menschlichen Seele überzeugt, schliesst der böse Geist Mephisto mit dem Erzengel Gabriel eine Wette ab, dass er Gott die Seele des alten Gelehrten Faust abringen werde. Ohnmächtig und verzweifelt muss Faust dem Sterben seiner von der Pest bedrohten Mitbürger zusehen und verschreibt sich dem Verführer Mephisto, der ihm zu Jugend, Reichtum und Macht verhilft. Im Gegenzug entsagt Faust Gott und seinen himmlischen Heerscharen, worauf er immer übermütiger wird und eine erst im Tod endende Abwärtsspirale ihren Lauf nimmt. In seiner Bearbeitung des Faust-Stoffes übernimmt Friedrich Wilhelm Murnau Elemente aus der ‹Historia von Doktor Johann Fausten› sowie aus Marlowes und Goethes Dramen und gibt der Geschichte eine neue, durchaus eigenwillige Wendung. Verstrickt in den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Schatten gibt es nur ein Mittel für den Ausgang des Menschen aus dem religiösen Mittelalter in die helle Moderne: die Liebe.» (IOIC)
In Kooperation mit dem IOIC (Institute of Incoherent Cinematography)
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