Do 16.4. 19:30│MATINEE MIT JOE DANTE │Joe Dante im Gespräch, auf Englisch │Im Anschluss an MATINEE │Kino Filmpodium, Nüschelerstr. 11 / Kinoevents / User-Beiträge / Home / 451°F - 451°F Film-Newsletter

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Do 16.4. 19:30│MATINEE MIT JOE DANTE │Joe Dante im Gespräch, auf Englisch │Im Anschluss an MATINEE │Kino Filmpodium, Nüschelerstr. 11

Do 16.4. 19:30│MATINEE MIT JOE DANTE │Joe Dante im Gespräch, auf Englisch │Im Anschluss an MATINEE │Kino Filmpodium, Nüschelerstr. 11

von: FilmpodiumZH; aufgeschaltet am 23.03.2026 12:09

Joe Dante zählt zu den filmkundigsten und verspieltesten Regisseuren des amerikanischen Kinos. Von frühen Arbeiten wie dem Found-Footage-Spektakel THE MOVIE ORGY über die anarchisch-selbstreferenziellen GREMLINS-Filme bis hin zu der beissenden Satire SMALL SOLDIERS reflektiert sein Werk stets unsere Beziehung zum Kino wie zur Populärkultur. Dantes Komödie MATINEE aus dem Jahr 1993 ist in dieser Hinsicht möglicherweise sein grösster und persönlichster Film, eine Meditation über die Rolle, die Horrorfilme in unserem Leben spielen, und eine Hommage an seine eigene Kindheit mit all den aufsehen-erregenden B-Movies der 1950er-, 1960er-Jahre. Am 16. April ist der Meister im Anschluss an MATINEE im Filmpodium zu Gast und spricht über seine Filme und sein Leben.

Zum Film:
«Während der spannungsgeladenen zwei Wochen der Kubakrise im Oktober 1962 sind die Brüder Gene und Dennis begeistert, als sie erfahren, dass nicht nur ein neuer Horrorfilm im lokalen Kino gezeigt wird, sondern dass auch der aussergewöhnliche Showman Lawrence Woolsey anwesend sein wird, um seine neueste Attraktion ‹Atomo Vision› zu testen. Woolsey ist ein zweitklassiger Produzent von drittklassigen Filmen, der seine Ware mithilfe von Gimmicks verkauft, und er stattet das Kino mit allerlei elektronischer Zauberei aus, um das Erlebnis zu optimieren, sehr zum Leidwesen seines unbeeindruckten Managers. Doch als der Abend der grossen Show näher rückt, spitzt sich die Gefahr einer nuklearen Vernichtung zu ...» (Tim Greaves, cinemaretro.com)

«Mit der Figur Woolsey würdigt Dante den ‹Gimmick-Regisseur› William Castle. Als Erfinder verrückter pseudotechnischer Verfahren (…), die eher Werbegags als technologische Fortschritte waren, ist William Castle ein Idol von John Waters oder Robert Zemeckis – er verkörpert ein unabhängiges, publikumswirksames Kino, das mit einem Augenzwinkern eine Komplizenschaft mit den Zuschauer:innen eingeht. Der Film ist zugleich Hommage an diese Art von Unschuld, an ein scheinbar argloses Amerika, an eine goldene Ära, deren Ende die Kubakrise, in der der Film spielt, einläutete.» (Olivier Gonord, Cinémathèque française, Mrz 2017)

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