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Diesen Juli und August zeigt das Filmpodium in Zürich eine Werkschau über die Coen Brothers, die am kommenden Mittwoch mit ihrem Erstlingsfilm „Blood Simple“ beginnt. Die Brüder Joel und Ethan Coen wurden in St. Louis Park, einem Vorort von Minneapolis, Minnesota, als Söhne eines Wirtschaftsprofessors und einer Professorin der Kunstgeschichte geboren. Seit ihrer Kindheit faszinierte sie die Welt des Kinos und mit einer Super 8 Kamera drehten die beiden Spielfilme aus dem Fernsehen nach. Joel besuchte nach dem College eine Filmschule in New York, der jüngere Ethan studierte zunächst Philosophie, bevor er mehrere Kurzgeschichten veröffentlichte.
Das Brüderpaar prägt nun schon seit über einem Vierteljahrhundert das amerikanische Kino und hat in dieser Zeit, lange vor Quentin Tarantino, klassische Genres, wie den Film Noir oder die Screwball-Komödie wieder belebt und ihnen eine andere Richtung gegeben. Die beiden leben in New York, weit weg von Hollywood, und schreiben ihre Geschichten, führen Regie, produzieren und schneiden ihre Filme selbst. Und auch wenn nicht jeder ihrer Filme ein Kassenschlager wurde, wie zuletzt „No Country For Old Men“ oder „Burn After Reading“, so ist doch meistens das Kritikerlob auf ihrer Seite. Manche Kinobesucher mögen sich in gewissen Filmen der Zwei an den abstrusen Gewaltdarstellungen stören. Dennoch muss man sagen, die Filme der Coen Brothers bestechen durch die verrücktesten Situationen, den schrägen Charakteren und die unzähligen zum Brüllen komischen Momente.
Christoph Sulser

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