Preise des 79. Festival de Cannes
Nachdem der in Rumänien geborene Regisseur Cristian Mungiu bereits 2007 mit 4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE die Goldene Palme in Cannes gewann, konnte er nun auch mit seinem neuesten Werk FJORD die Jury unter dem Vorsitz des südkoreanischen Filmemachers Park Chan-wook überzeugen. Damit gehört Mungiu zu dem erlesenen Kreis von nur zehn Regisseuren, denen dieses Kunststück gelungen ist.
Auch Paweł Pawlikowski erhielt für seinen diesjährigen Cannes-Beitrag FATHERLAND zum zweiten Mal den Regiepreis in Cannes, wartet jedoch weiterhin auf seinen ersten Gewinn der Goldenen Palme.
Andreï Zviaguintsev, der mit seinem Film MINOTAUR den Grand Prix gewann, war bereits zuvor mehrfach in Cannes ausgezeichnet worden: 2014 erhielt er für LEVIATHAN den Preis für das beste Drehbuch, 2017 wurde LOVELESS mit dem Jurypreis geehrt.
Und auch Valeska Grisebach, die 2017 mit WESTERN für Aufsehen sorgte, wurde in diesem Jahr für DAS GETRÄUMTE ABENTEUER mit dem Jurypreis ausgezeichnet.
So gelang es einzig dem spanischen Regie-Duo Javier Ambrossi und Javier Calvo, bekannt als „Los Javis“, als Cannes-Neulinge mit dem geteilten Regie-Preis mit Pawel Pawlikowski einen wichtigen Preis im Hauptwettbewerb von Cannes zu gewinnen.