Fr 29.5. 18:30 │DOUBLE FEATURE: KLEIN GEGEN GROSS!│18:30 PHASE IV (Saul Bass, 1974)│20:30 GODZILLA (Ishiro Honda, 1953)│ Kino Filmpodium, Nüschelerstr. 11
von: FilmpodiumZH; aufgeschaltet am 11.05.2026 11:51
Vergünstigte Double Feature-Tickets für Phase IV + Godzilla sind an der Kinokasse erhältlich.
Zu Phase IV: «Auf einer abgelegenen Hochebene in Arizona kommt es zu mysteriösen Vorkommnissen: Scheinbar ganz normale Ameisen bauen meterhohe Türme und attackieren Mensch und Tier. Zwei Wissenschaftler wollen dem Phänomen auf den Grund gehen und errichten ein Forschungslabor direkt neben dem Ameisenbau. Es gelingt ihnen, Kontakt zu den intelligenten Insekten aufzunehmen, doch dabei müssen sie feststellen, dass die Ameisen Grosses vorhaben mit der Welt und den Menschen … Eine bis heute stimmungsvoll verunsichernde Zukunftsvision, die so nur aus dem Geiste der Hippie-Bewegung entstehen konnte. Designer Saul Bass, der v. a. für seine Vorspänne und Plakate (z. B. Psycho) bekannt war, stellt unsere evolutionäre Vorherrschaft infrage und braucht dafür keine fantastischen Mutationen, sondern nur eine übermächtige Schwarmintelligenz. Seine einzige Regiearbeit kam verstümmelt ins Kino: Das bewusstseinserweiternde Finale – die eigentliche Phase IV – war den Produzenten zu gewagt.» (Düsseldorfer Filmkunstkinos)
Zu Godzilla: «Atombombentests vor der japanischen Küste schrecken ein prähistorisches Meeresungeheuer auf, das daraufhin Tokio in Schutt und Asche legt. Während ein älterer Professor an ihm die Überlebensfähigkeit unter radioaktivem Befall studieren möchte, verfügt ein junger Wissenschaftler mit seinem Oxygen-Zerstörer bereits über eine Waffe, die ‹Godzilla› den Garaus machen könnte … Nachdem 1954 japanische Fischer in den Fallout amerikanischer Atombombentests geraten waren, schuf Ishiro Honda mit Gojira ein filmisches Memorial an die atomare Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis 1945, in dem das nukleare Trauma der Nation durch den Sieg über die Riesenechse schauspielerisch bewältigt wurde. Die neue 4K-Restaurierung eines der erfolgreichsten Filme der japanischen Kinogeschichte würdigt nicht nur dessen optische Brillanz bei der Wiedergabe des Miniaturmodells von Tokio, das im Toho-Studio von einem Schauspieler im Monsterkostüm niedergetrampelt wurde. Auch dem exzellenten Sounddesign mit den Schreckensschreien des Ungeheuers und seiner schutzlosen Opfer sowie der aufwühlenden Filmmusik von Akira Ifukube schenkt sie ihre besondere Aufmerksamkeit.» (Berlinale 2022)
Zu Phase IV: «Auf einer abgelegenen Hochebene in Arizona kommt es zu mysteriösen Vorkommnissen: Scheinbar ganz normale Ameisen bauen meterhohe Türme und attackieren Mensch und Tier. Zwei Wissenschaftler wollen dem Phänomen auf den Grund gehen und errichten ein Forschungslabor direkt neben dem Ameisenbau. Es gelingt ihnen, Kontakt zu den intelligenten Insekten aufzunehmen, doch dabei müssen sie feststellen, dass die Ameisen Grosses vorhaben mit der Welt und den Menschen … Eine bis heute stimmungsvoll verunsichernde Zukunftsvision, die so nur aus dem Geiste der Hippie-Bewegung entstehen konnte. Designer Saul Bass, der v. a. für seine Vorspänne und Plakate (z. B. Psycho) bekannt war, stellt unsere evolutionäre Vorherrschaft infrage und braucht dafür keine fantastischen Mutationen, sondern nur eine übermächtige Schwarmintelligenz. Seine einzige Regiearbeit kam verstümmelt ins Kino: Das bewusstseinserweiternde Finale – die eigentliche Phase IV – war den Produzenten zu gewagt.» (Düsseldorfer Filmkunstkinos)
Zu Godzilla: «Atombombentests vor der japanischen Küste schrecken ein prähistorisches Meeresungeheuer auf, das daraufhin Tokio in Schutt und Asche legt. Während ein älterer Professor an ihm die Überlebensfähigkeit unter radioaktivem Befall studieren möchte, verfügt ein junger Wissenschaftler mit seinem Oxygen-Zerstörer bereits über eine Waffe, die ‹Godzilla› den Garaus machen könnte … Nachdem 1954 japanische Fischer in den Fallout amerikanischer Atombombentests geraten waren, schuf Ishiro Honda mit Gojira ein filmisches Memorial an die atomare Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis 1945, in dem das nukleare Trauma der Nation durch den Sieg über die Riesenechse schauspielerisch bewältigt wurde. Die neue 4K-Restaurierung eines der erfolgreichsten Filme der japanischen Kinogeschichte würdigt nicht nur dessen optische Brillanz bei der Wiedergabe des Miniaturmodells von Tokio, das im Toho-Studio von einem Schauspieler im Monsterkostüm niedergetrampelt wurde. Auch dem exzellenten Sounddesign mit den Schreckensschreien des Ungeheuers und seiner schutzlosen Opfer sowie der aufwühlenden Filmmusik von Akira Ifukube schenkt sie ihre besondere Aufmerksamkeit.» (Berlinale 2022)
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