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Vor ein paar Wochen haben wir den Film „Second Me“ von Anna Thommen vorgestellt, der in rund 19 Minuten den Second Life User Bendix Freutel porträtiert. Freutel entschloss sich darin mitzuwirken, da er von anderen Filmen über Second Life enttäuscht war. Diese bedienten sich seiner Meinung nach meist nur den gängigen Klischees und zeigen nicht das „wirkliche“ Second Life. In der Second Life Community wurde „Second Me“ dann auch durchaus positiv bewertet und gelobt. Schon seit einigen Jahren arbeitet Bendix Freutel selbst mit dem Medium Film. Im Jahr 1993 kaufte er sich eine Hi8 Videokamera um damit kreativ tätig zu sein. Ein Jahr später realisierte er den Spielfilm „Züri Eifach“ zusammen mit Oliver Kessler, dem Regisseur von „Blutgeil“ und „Züri Metzgete“. "Züri Eifach" handelt von den Vorstellungen und Riten der linken Hausbesetzerszene in Zürich anfangs der 90er Jahre, gedreht an Originalschauplätzen. Heutzutage liegt für Bendix Freutel ein besonderer Reiz darin, seine Werke möglichst ungeschnitten zu realisieren, wie beispielsweise in „Ein Scharfer Unfachfilm“, der die deutsche Arbeitsmarktpolitik und Hartz IV thematisiert. Auch das Durchführen von Live- Performances interessieren ihn. Diese benötigen zwar eine lange Vorbereitungszeit, aber nach einer Show sind sie endgültig vorbei, und schaffen so wiederum Platz für neue Projekte.

Mehr zu Bendix Freutel auf seiner Homepage http://d-oo-b.cc und im Interview von Christoph Sulser.

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