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Mit der Zürcherin Ivana Lalovic wollen wir Euch auch diesmal eine junge Regisseurin vorstellen, die mit ihrem neuesten Film "Ich träume nicht auf Deutsch" am Schweizer Wettbewerb der 12. Kurzfilmtage in Winterthur, das diesen Mittwoch begtinnt, vertreten ist. Ivana Lalovic wurde 1982 in Sarajevo geboren und verbrachte dort auch den grossen Teil ihrer Kindheit. Sie hat in diesem Jahr ihr Filmstudium an der Zürcher Hochschule der Künste mit Diplom abgeschlossen. Erzählt wird von einer Begegnung zwischen einer jungen Frau und einem bosnischen Geschäftsmann, der seit dem Krieg in Bosnien in der Schweiz lebt. Die Narben des vergangenen Krieges sind nach wie vor in Form von Einschusslöchern in den Hochhäusern Sarajevos präsent. Als sich die beiden Figuren im Verlaufe des Films näher kommen, machen sie auf der Suche nach ihrer Identität eine schicksalhafte Erkenntnis. „Ich träume nicht auf Deutsch“ hat gerade erst im internationalen Wettbewerb des Kurzfilmfestivals Shnit in Bern gewonnen und war zudem der einzige Schweizer Beitrag am diesjährigen Filmfestival in Venedig.

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