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„Ich führe kein Doppelleben, ich lebe nur noch in Second Life!“ Diese Aussage stammt von Bendix Freutel, einem User des Online-Spiels „Second Life“, der zumindest für den Moment mit der realen Welt abgeschlossen hat. Nach der Trennung von seiner Frau und dem Verlust seines Geschäftes befindet er sich nach eigenen Aussagen in einem tiefen Burnout. Die Regisseurin Anna Thommen, die in diesem Jahr an der Hochschule für Design & Kunst Luzern im Bereich Video diplomiert hat, gibt in ihrem Dokumentarfilm „Second Me“ einen kurzen Einblick in das Leben von Bendix Freutel. Ihr gelingt es in 19 Minuten die Frage aufzuwerfen, was einerseits für den Protagonisten im Film, als auch für einen selbst real und wahr ist. Bendix Freutel ist sich bewusst, dass er sich in einer virtuellen Welt aufhält, dennoch erlebt er die zwischenmenschlichen Kontakte als äusserst real, immerhin hat er dort zum zweiten Mal geheiratet.
„Second Me“ (hier ansehen) läuft an den kommenden Kurzfilmtagen in Winterthur im Schweizer Wettbewerb.

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