Neu
Yo, también
Álvaro Pastor und Antonio Naharro erzählen mit viel Taktgefühl von der Liebe zwischen einem jungen Mann mit Down Syndrom und einer „normalen“ Frau.
Letzte Tage
Die Frau mit den 5 Elefanten
Die fünf Elefanten: das sind die grossen Romane Fjodor Dostojewskijs: „Verbrechen und Strafe“, „Die Brüder Karamasov“, „Der Idiot“, „Böse Geister“, „Ein grüner Junge“. Die Frau: das ist die 1923 in der Ukraine geborene Swetlana Geier, die zwischen 1992 und 2007 diese Romane aus dem Russischen neu ins Deutsche übersetzt hat.
Les Plages D´Agnès
In „Les plages d‘Agnès“ erzählt die französische Filmemacherin Agnès Varda in beglückender Weise aus ihrem Leben.
No One Knows About Persian Cats
In „No One Knows About Persian Cats“ unternimmt Bahman Ghobadi eine eindrückliche Reise durch Teherans Untergrund-Musik-Szene.
Zimmer 202
In „Zimmer 202“ begleitet Eric Bergkraut den Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel auf seiner ersten und wohl auch einzigen Reise nach Paris.
Aktuell
A Serious Man
Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), einem jüdischen Physikprofessor in einem langweiligen Kaff des amerikanischen Mittleren Westens des Jahres 1967: Seine Studenten langweilen sich in den Vorlesungen, wenn er mit dem Bild einer Katze, die entweder tot oder nicht tot ist Schrödingers Gedankenexperiment zu erklären versucht, sein Sohn Danny kifft lieber, als in den Hebräischunterricht zu gehen, seine Tochter beklaut ihn, und sein nichtsnutziger Bruder hängt nur träge bei ihm in der Wohnung herum.
Celda 211
In dem mit acht Goyas ausgezeichneten Drama „Celda 211“ erzählt der spanische Regisseur Daniel Monzón auf differenziert drastische Art von einer Meuterei hinter Gittern.
Chloe
Atom Egoyans Mix aus Ehedrama und Erotikthriller vermag zwar erzählerisch nicht ganz zu überzeugen, besticht aber durch starke schauspielerische Leistungen und visuelle Eleganz.
Cosa voglio di più
Silvio Soldini stellt in seinem Drama seine Protagonistin vor die Entscheidung, ob sie sich in den ruhigen Alltagstrott fügen oder sich rücksichtslos einer leidenschaftlichen Liebe hingeben soll.
Die Fremde
Feo Aladag erzählt in ihrem kraftvollen und herausragend gespielten Spielfilmdebüt von einer Deutschtürkin, die von ihrer Familie geächtet wird, als sie gegen die traditionellen gesellschaftlichen Regeln verstösst.
Frontier Blues
Babak Jalali erzählt in fast fotografisch komponierten Einstellungen vom alltäglichen Leben in einem turkmenisch-iranischen Grenzdorf, das in seiner Ereignislosigkeit skurrile Züge gewinnt.
Guru - Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard
Sabine Gisiger und Beat Häner spüen in ihrem investigativem Dokumentarfilm unterhaltsam und spannend Guru Bhagwan nach.
Here & There
Zwischen New York und Belgrad pendelnde Culture-Clash-Komödie, deren kauzige Figuren, der mitreissende Soundtrack und der minimalistisch-lakonische Tonfall an die Filme Jim Jarmuschs erinnert.
Honeymoons - Medeni Mesec
Goran Paskaljevic „Honeymoons“ erzählt von der Glückssuche junger Balkanesen in Westeuropa.
Jaffa
Keren Yedaya gelang mit „Yaffa“ ein anrührender, unprätentiöser Spielfilm über eine transkulturelle Liebe in Israel.
La Pivellina
In quasidokumentarischem Stil schildern Tizza Covi und Rainer Frimmel die langsame Annäherung zwischen einem Paar mittleren Alters und einem zweijährigen Findelkind.
Moon
Duncan Jones, der Sohn von David Bowie, legt mit seinem mehrfach preisgekrönten Filmdebüt „Moon“ eine souveräne Science-fiction-Parabel über Einsamkeit und Einzigartigkeit vor.
Sin Nombre
Die junge Honduranerin Sayra (Paulina Gaitan) ist zusammen mit ihrem Vater und ihrem Onkel auf dem beschwerlichen Weg von Guatemala Richtung mexikanische Grenze.
Tales From The Golden Age
Eine Reihe von bitterbösen Kurzfilmen evoziert das Rumänien unter Diktator Ceausescu, das von der Propaganda als "goldenes Zeitalter" genannt wurde.
Unser Garten Eden
Mano Khalil erzählt in seinem Dokumentarfilm witzige, absurde und tragische Geschichten aus dem Schrebergarten.
Wätterschmöcker
Dem Innerschweizer Thomas Horat gelingt mit seinem ersten Dokumentarfilm ein liebevolles Porträt seines Heimatkantons Schwyz und dessen berühmten Bewohnern, den Muototaler Wetterfröschen. Ohne die Hilfe von Satelliten und nur dank schlichten Naturbeobachtungen erreichen die mittelfristigen Wetterprognosen der kauzigen Bergler eine Trefferquote von bis zu 80%.
Women Without Men
Die iranische Künstlerin Shirin Neshat vertieft mit ihrem Spielfilmdebüt, für das sie 2009 in Venedig den Silbernen Löwen für „Beste Regie“ erhielt, ein Leitthema aus ihrer Foto- und Videokunst: Die Situation der Frauen in der muslimischen Welt.